Nachricht
12:58 Uhr, 20.03.2026

MÄRKTE USA/Ölpreisanstieg dürfte Wall Street weiter belasten

Erwähnte Instrumente

  • ISIN: US2605661048Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (NYSE)
  • ISIN: US31428X1063Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (NYSE)
    VerkaufenKaufen

    Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach. 

    Mehr erfahren Nein, danke

DOW JONES--Zum Wochenausklang zeichnen sich weitere Verluste an den US-Börsen ab. Die Ölpreise verharren auf erhöhtem Niveau, obwohl die USA erwägen, weitere Teile ihrer strategischen Ölreserven freizugeben. Auch über die Lockerung von Sanktionen auf iranisches Öl, das sich schon in Tankschiffen auf See befindet, wird nachgedacht. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich etwas leichter. Der Preis für 1 Barrel Brentöl sinkt aktuell um 0,5 Prozent auf gut 108 US-Dollar. Derweil war die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait Ziel eines Drohenangriffs, worauf einige Teile der Raffinerie ihren Betrieb einstellen mussten. Die USA wiederum versuchen mit Luftschlägen, die Öffnung der durch den Iran blockierten Straße von Hormus zu erzwingen.

Auf ihrer Suche nach Sicherheit greifen die Anleger zum Dollar, der überdies gestützt wird von schwindenden Zinssenkungserwartungen. Die US-Notenbank hat am Mittwoch den Leitzins auf dem aktuellen Niveau belassen, aber auch deutlich gemacht, dass Zinssenkungen vorerst vom Tisch sind. Denn der Krieg im Nahen Osten und der steigende Ölpreis dürften die Inflation nach oben treiben. Der Dollarindex legt um 0,2 Prozent zu. Im Gefolge des Dollar ziehen die Anleiherenditen etwas an. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt um 2 Basispunkte auf 4,30 Prozent.

Gold findet nach den heftigen Abgaben der vergangenen Tage wieder einige Käufer. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,3 Prozent auf 4.664 Dollar. Übergeordnet verhindern jedoch der festere Dollar und die gestiegenen Marktzinsen eine Erholung des Edelmetalls, das keine Zinsen abwirft.

Unter den Einzelwerten an der Börse brechen Super Micro Computer um 26 Prozent ein. Zwei Angestellte des Unternehmens, darunter ein Board-Mitglied, wurden verhaftet wegen des Verdachts, illegal Server nach China verkauft zu haben.

Dagegen springen die Aktien von Fedex um 7,6 Prozent nach oben. Der Logistiker hat nach einem guten dritten Geschäftsquartal seine Jahresziele erhöht.

=== 
US-Treasuries    Rendite    +/-  Tageshoch       Tagestief 
2 Jahre             3,86  +0,03       3,90            3,82 
5 Jahre             3,94  +0,02       3,96            3,90 
10 Jahre            4,30  +0,02       4,31            4,27 
 
DEVISEN          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag  Do, 17:09 
EUR/USD           1,1569   -0,2    -0,0019          1,1588     1,1522 
EUR/JPY           183,54   +0,4     0,7900          182,75   182,1900 
EUR/CHF           0,9107   -0,3    -0,0026          0,9133     0,9120 
EUR/GBP           0,8641   +0,2     0,0015          0,8626     0,8620 
USD/JPY           158,63   +0,6     0,9100          157,72   158,1000 
GBP/USD           1,3384   -0,3    -0,0046           1,343     1,3364 
USD/CNY           6,8857   -0,2    -0,0141          6,8998     6,8998 
USD/CNH           6,8905   +0,2     0,0122          6,8783     6,8942 
AUS/USD           0,7074   -0,2    -0,0012          0,7086     0,7042 
Bitcoin/USD    70.338,45   -0,2    -154,12       70.492,57  69.297,45 
 
ROHOEL           zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex          95,15   -1,0      -0,99           96,14 
Brent/ICE         108,07   -0,5      -0,58          108,65 
 
Metalle          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold            4.663,97   +0,3      15,74        4.648,23 
Silber             72,04   -1,2      -0,86           72,90 
Platin          1.966,15   -0,3      -4,95        1.971,10 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/uxd

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

Passende Produkte

WKN Long/Short KO Hebel Laufzeit Bid Ask
Keine Ergebnisse gefunden
Zur Produktsuche

Das könnte Dich auch interessieren