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06:47 Uhr, 20.01.2026

MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Kospi steigt weiter - Nikkei fällt erneut

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DOW JONES--Mehrheitlich mit Abgaben zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag. Marktteilnehmer verweisen auf die zunehmenden Sorgen in Bezug auf Grönland. US-Präsident Donald Trump hat seine Ansprüche zur Übernahme des Landes bekräftigt - eine Lösung zeichnet sich weiterhin nicht ab. Obwohl die Besorgnis über Trumps Rhetorik bezüglich der Grönland-Kontrolle zunehme, nähmen die Märkte die Dinge recht gelassen, meint Sally Auld, Chefvolkswirtin bei der National Australia Bank.

Sie setzten möglicherweise darauf, dass es bei den bevorstehenden Treffen in Davos zu einer Deeskalation kommen werde. Das Muster aus Eskalation und anschließender Deeskalation sei etwas, das die Märkte von der Trump-Regierung gewohnt seien, fügt sie hinzu. Sollte sich das Thema jedoch weiter verschärfen, wären die Auswirkungen für die Nato erheblich und die Märkte wären gezwungen, sich neu zu kalibrieren, ergänzt die Teilnehmerin.

Besonders deutlich geht es für den Nikkei-225 in Tokio nach unten, der 1,1 Prozent verliert. Japans Premierministerin plant die Auflösung des Unterhauses am Freitag und hat Neuwahlen für den 8. Februar angesetzt - ein Schritt der erwartet worden war. Umfragen deuten darauf hin, dass die Premierministerin hohe Zustimmungsraten genießt. Sollte das Wagnis aufgehen, würde es der Regierungspartei helfen, ihre politische Basis zurückzugewinnen, heißt es. Zuvor hatten Niederlagen infolge von Skandalen dazu geführt, dass die Partei ihre Mehrheit in nicht nur einem, sondern beiden Häusern des Parlaments verloren hatte.

Wenig Bewegung gibt es an den chinesischen Märkten. Der Shanghai-Composite büßt 0,3 Prozent ein, der Hang-Seng-Index in Hongkong zeigt sich wenig verändert. Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert belassen. Wie die Notenbank des Landes mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bei 3,0 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,5 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie dient den Banken als Vorgabe für ihre Ausleihesätze.

Am Montag waren die in der vergangenen Woche angekündigten niedrigeren Zinsen für strukturelle Politikinstrumente in Kraft getreten. Der Satz wurde um 25 Basispunkte reduziert. Diese Instrumente werden üblicherweise genutzt, um Banken Anreize zu geben, ihre Kreditvergabe an Hightech-, Agrar- und Kleinbetriebe zu erhöhen.

Dagegen setzt sich die positive Entwicklung an der Börse in Seoul fort, wo es für den Kospi um weitere 0,6 Prozent nach oben geht. Der Index holt anfänglich leichte Verluste auf und notiert in der Nähe seiner jüngsten Rekordhochs. Allerdings zeigen sich die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix mit Verlusten und fallen um 1,2 bzw. 1,1 Prozent.

In Sydney schloss der S&P/ASX-200 mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Hier belastete das Minus der BHP-Aktien, die nach dem Production Report für das erste Halbjahr um 2,0 Prozent fielen. Der Bergbaukonzern erhöhte die Kostenannahmen für ein Kalisalzprojekt in Kanada erneut. Es gibt aber auch positive Stimmen: BHP habe operativ ein positiven zweites Quartal abgeliefert, wobei die Produktion von Eisenerz und Kupfer die Erwartungen übertroffen habe, meinte Kaan Peker, Analyst bei RBC Capital Markets. Kupfer habe auch "beim Preis stark zugelegt und die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 wurde formell angehoben", was zu einer Anhebung der Konsensgewinnschätzungen führen dürfte, so Peker. Im Fahrwasser ging es für Rio Tinto um 2,0 Prozent nach unten.

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INDEX                     zuletzt       +/- %      % YTD       Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.815,90       -0,7%      +2,2%      06:00 
Nikkei-225 (Tokio)      52.976,57       -1,1%      +7,1%      07:00 
Kospi (Seoul)            4.933,43       +0,6%     +17,1%      07:30 
Shanghai-Comp.           4.102,09       -0,3%      +3,4%      08:00 
Hang-Seng (Hongk.)      26.567,86       +0,0%      +4,5%      09:00 
 
DEVISEN                   zuletzt       +/- %      00:00  Mo, 08:18   % YTD 
EUR/USD                    1,1667         0,2     1,1646     1,1637   -1,4% 
EUR/JPY                    184,39         0,1     184,13     183,60   -0,7% 
EUR/GBP                    0,8677         0,0     0,8674     0,8680   -0,6% 
GBP/USD                    1,3445         0,1     1,3427     1,3406   -0,8% 
USD/JPY                    158,05        -0,0     158,11     157,77   +0,7% 
USD/KRW                  1.476,58         0,3   1.472,52   1.473,76   +2,3% 
USD/CNY                    6,9962        -0,1     6,9962     6,9969   -0,3% 
USD/CNH                    6,9550        -0,0     6,9562     6,9577   -0,1% 
USD/HKD                    7,7975         0,0     7,7967     7,7964   +0,2% 
AUD/USD                    0,6740         0,4     0,6714     0,6697   +0,0% 
NZD/USD                    0,5835         0,7     0,5796     0,5777   -0,3% 
BTC/USD                 91.721,80        -0,9  92.529,70  92.607,60   +7,7% 
 
ROHÖL                     zuletzt  VT-Schluss      +/- %    +/- USD   % YTD 
Brent/ICE                   63,96       63,94      +0,0%      +0,02   +5,4% 
 
METALLE                   zuletzt      Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold                     4.700,43    4.671,23      +0,6%     +29,21   +6,4% 
Silber                      94,48      94,725      -0,3%      -0,25  +26,4% 
Platin                   2.030,01    2.041,09      -0,5%     -11,08  +15,2% 
Kupfer                       5,88        5,91      -0,5%      -0,03   +2,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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