KI überflutet Solana mit Fehlermeldungen: Entwickler verlangen jetzt Geld
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Künstliche Intelligenz soll eigentlich dabei helfen, Sicherheitslücken in Blockchain-Netzwerken schneller aufzuspüren. Beim Solana-Projekt Firedancer erhalten die Entwickler aber so viele KI-gestützte Sicherheitsmeldungen, dass sie für neue Einreichungen nun eine Gebühr von einem SOL verlangen.
809 Sicherheitsmeldungen und nur 127 unterschiedliche Funde
Hinter der Entscheidung steht das amerikanische Unternehmen Jump Crypto, das mit Firedancer eine alternative Validator-Software für die Solana-Blockchain entwickelt hat. Diese überprüft Transaktionen und hilft dabei, das Netzwerk abzusichern. Aktuell wird die Software von Validatoren eingesetzt, die zusammen 15 Prozent aller im Netzwerk gestakten SOL ausmachen.
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Bei einem Sicherheitswettbewerb, den Jump Crypto zwischen dem 9. April und dem 9. Mai veranstaltete, zeigte sich die volle Größe des derzeitigen Problems. Insgesamt 162 Sicherheitsforscher reichten 809 Berichte über mögliche Schwachstellen ein. Nach der Auswertung blieben davon nur 127 unterschiedliche Sicherheitsfunde übrig. Zudem war fast die Hälfte der gültigen Meldungen Duplikate bereits gemeldeter Probleme. So sammelten sich zwischenzeitlich 299 unbearbeitete Meldungen an und die Entwickler kamen mit der Überprüfung der Meldungen nicht mehr hinterher.
Bis zu 300.000 US-Dollar für echte Sicherheitslücken
Die neuen Regeln sollen hier Abhilfe schaffen. Künftig müssen Teilnehmer des Firedancer-Bug-Bounty-Programms für jede prämienberechtigte Einreichung einen SOL dauerhaft vernichten, was bei dem derzeitigen SOL-Kurs ungefähr 100 US-Dollar entspricht. Als Gegenleistung erhöht Jump Crypto die möglichen Prämien. Bis zum 20. November werden gültige Sicherheitsfunde mit dem Doppelten der regulären Belohnungen vergütet. Je nach Schwere der entdeckten Schwachstelle können Sicherheitsforscher damit zwischen 2.000 und 200.000 US-Dollar erhalten. Für Fehler im neuen Solana-Konsensverfahren Alpenglow wird sogar das Dreifache der üblichen Prämie ausgeschüttet und so winken bei kritischen Sicherheitslücken bis zu 300.000 US-Dollar.
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