Investmentidee: Rückversicherer als Profiteure der Klimaanpassung
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Während die wirtschaftlichen Folgen extremer Wetterereignisse weltweit zunehmen, entsteht für bestimmte Branchen ein struktureller Wachstumsmarkt. Steigende Schäden durch Überschwemmungen, Waldbrände, Stürme und andere Naturkatastrophen erhöhen den Bedarf an Versicherungsschutz und Risikomanagement. Besonders Rückversicherer wie Munich Re und Swiss Re verfügen über die notwendige Expertise, um diese Risiken zu bewerten, zu bepreisen und abzusichern. Damit könnten sie zu den Unternehmen zählen, die langfristig von der wachsenden Nachfrage nach Klimaanpassungs- und Versicherungslösungen profitieren.
Wetterrisiken nehmen weltweit zu
Der Klimawandel wird zunehmend zu einem der wichtigsten wirtschaftlichen Megatrends des 21. Jahrhunderts. Die zwölf vergangenen Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, und 2025 lag die globale Durchschnittstemperatur bereits 1,34 °C über dem Niveau von 1850 bis 1900. Gleichzeitig verursachten Naturkatastrophen im Jahr 2025 weltweit Schäden von rund 224 Milliarden US-Dollar. Besonders auffällig ist dabei der Anstieg sogenannter „Non-Peak Perils“ wie Waldbrände, Starkregen, Überschwemmungen und schwere Gewitter, die allein Schäden von 166 Mrd. US-Dollar verursachten. Für Investoren eröffnet diese Entwicklung eine interessante Perspektive: Rückversicherer könnten zu den wichtigsten Profiteuren der steigenden Nachfrage nach Risikotransfer und Absicherung werden (Munich Re - Der Klimawandel und die drastischen Folgen, 02.2026).
Mit steigenden Temperaturen verändern sich weltweit die Wetterrisiken. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Energie und Feuchtigkeit speichern kann, wodurch Starkniederschläge, Überschwemmungen, Hitzewellen und Waldbrände häufiger beziehungsweise intensiver auftreten. Gleichzeitig sorgt der steigende Meeresspiegel für höhere Risiken an Küstenregionen. Für Versicherungen bedeutet dies höhere Schadenvolumina, aber auch steigenden Bedarf an Versicherungsschutz bei Unternehmen, Staaten und Privatpersonen (Munich Re - Der Klimawandel und die drastischen Folgen, 02.2026).
Steigende volkswirtschaftliche Schäden
Zusätzlich zur steigenden Schadenhäufigkeit wächst die sogenannte Versicherungslücke. Laut WWF verursachten Natur- und Klimarisiken bereits 2023 volkswirtschaftliche Schäden von rund 2,3 Billionen US-Dollar. Ein immer größerer Teil dieser Schäden bleibt unversichert. In Europa betrug diese Versicherungslücke zuletzt rund 59 Milliarden Euro pro Jahr, in den USA sogar durchschnittlich 64 Milliarden US-Dollar jährlich. Für die Versicherungsbranche signalisiert dies erhebliches Wachstumspotenzial, da neue Produkte und Versicherungslösungen benötigt werden, um bislang ungedeckte Risiken abzusichern (WWF-Klimaschäden steigen, Schutz bröckelt, 15.01.2026).
Hinzu kommt, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels weit über direkte Sachschäden hinausgehen. Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung prognostiziert bis 2050 Einkommensverluste von durchschnittlich 19 Prozent gegenüber einer Wirtschaft ohne Klimawandel. Die jährlichen Schäden könnten sich bis dahin auf rund 38 Billionen US-Dollar belaufen. Unternehmen und Staaten werden daher verstärkt in Resilienz, Prävention und Risikomanagement investieren müssen, wodurch die Nachfrage nach Versicherungs- und Rückversicherungskapazitäten langfristig steigen dürfte (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)-Nature-Studie 2024, 17.04.2024).
Versichern, was immer schwerer versicherbar wird
Ein möglicher Profiteur dieses Trends ist Munich Re. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Rückversicherern und analysiert seit mehr als fünf Jahrzehnten die Auswirkungen von Klimawandel und Naturkatastrophen. Durch umfangreiche Schadendatenbanken und hochentwickelte Risikomodelle verfügt Munich Re über einen erheblichen Wissensvorsprung bei der Bewertung von Naturkatastrophenrisiken. Diese Expertise ermöglicht es dem Konzern, Risiken präziser zu kalkulieren und höhere Prämien durchzusetzen. Gleichzeitig unterstützt Munich Re Kunden bei Anpassungsmaßnahmen und entwickelt neue Risikotransferlösungen für eine klimatisch unsicherere Welt (Munich Re - Der Klimawandel und die drastischen Folgen, 02.2026).
Aktienanleihe mit Barriere auf die Münchener Rückversicherungs AG
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WKN |
Basiswert |
Kupon p.a. |
Barriere |
Laufzeit |
|---|---|---|---|---|
| BD81HK | Münchener Rückversicherungs AG | 7,25% | 434,20 EUR | 17.12.2027 |
Stand: 27.10.2026 09:53 Uhr; Währung: EUR
Turbo-Optionsschein Open-End auf die Münchener Rückversicherungs AG
Stand: 27.10.2026 09:53 Uhr
| Wichtiger Hinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
Ebenfalls interessant erscheint Swiss Re, einer der global führenden Rückversicherer mit starker Position im Bereich Naturkatastrophen- und Klimarisiken. Swiss Re investiert umfangreich in Klimaforschung, Risikomodelle und innovative Versicherungslösungen. Mit zunehmenden Extremwetterereignissen wächst die Bedeutung solcher spezialisierten Anbieter, die internationale Versicherer und Unternehmen gegen Großschäden absichern. Gleichzeitig profitiert Swiss Re von steigenden Preisen im Rückversicherungsmarkt, da Versicherer weltweit mehr Kapazität zur Absicherung ihrer Risiken benötigen (WWF-Klimaschäden steigen, Schutz bröckelt, 15.01.2026).
Aktienanleihe mit Barriere auf die Swiss Re AG
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WKN |
Basiswert |
Kupon p.a. |
Barriere |
Laufzeit |
|---|---|---|---|---|
| VJ2CK6 | Swiss Re AG | 6,75% | 100,96 CHF | 18.12.2026 |
Stand: 27.10.2026 09:53 Uhr; Währung: EUR
Turbo-Optionsschein Open-End auf die Swiss Re AG
Stand: 27.10.2026 09:53 Uhr
| Wichtiger Hinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
Natürlich bestehen auch Risiken. Steigen die Schäden schneller als erwartet, können selbst Rückversicherer unter Druck geraten. Zudem warnt der WWF davor, dass ganze Regionen langfristig unversicherbar werden könnten, wenn Klimaschutz und Präventionsmaßnahmen nicht ausreichen. Besonders problematisch wären Szenarien, in denen hohe Naturkatastrophenschäden gleichzeitig mit Finanzmarktkrisen oder Rezessionen auftreten (WWF-Klimaschäden steigen, Schutz bröckelt, 15.01.2026).
Struktureller Wachstumstreiber trotz bestehender Risiken
Dennoch könnte die Klimaanpassung zu einem strukturellen Wachstumstreiber für die Branche werden. Während viele Sektoren primär unter den Folgen des Klimawandels leiden, profitieren Rückversicherer von der steigenden Nachfrage nach Risikoabsicherung und Präventionslösungen. Mit ihrer Datenexpertise, Preissetzungsmacht und globalen Marktstellung könnten insbesondere Munich Re und Swiss Re zu den Unternehmen zählen, die von der steigenden Nachfrage nach Absicherungs- und Risikotransferlösungen profitieren.
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Wichtige Risiken:
Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.
Erhöhtes Verlustrisiko: Wegen der Hebelwirkung besteht bei Hebelprodukten, wie z.B. bei den hierin genannten Turbo-Optionsscheinen und Mini Futures, ein erhöhtes Verlustrisiko (Totalverlustrisiko).
Festes Laufzeitende: Die hierin genannten Zertifikate haben eine feste Laufzeit. Dies führt zur Beendigung der Anlage und Rückzahlung des aktuellen Werts zu dem bestimmten Termin. Die Zertifikate können nicht darüber hinaus gehalten werden. Es besteht kein Kapitalschutz für die hierin genannten Zertifikate.
Korrelationsrisiko: Multi Aktienanleihen mit Barriere beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko / Preisänderungsrisiko: Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.
Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Währungsrisiko: Da die Währung des als Basiswert zugrundeliegenden Index nicht Euro ist und der Index Aktien und Wertpapiere enthält, die in anderen Währungen notieren (z.B. US-Dollar), hängt der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch kann der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.
Besondere Risiken von Hebelprodukten: Hebelprodukte sind komplexe Finanzinstrumente. Aufgrund der Hebelwirkung können Gewinne und Verluste überproportional ausfallen. Bei Knock-Out-Produkten kann bereits eine kurzfristige Marktbewegung zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
Wichtige rechtliche Hinweise:
Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
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