Fundamentale Nachricht

Immer mehr Politik des billigen Geldes

Eine wachsende Zahl von Zentralbanken lockern ihre Geldpolitik und lassen die US-Notenbank alleine auf weiter Flur.

Erwähnte Instrumente

  • EUR/USD
    ISIN: EU0009652759Kopiert
    Kursstand: 1,1343 $ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • EUR/DKK
    ISIN: EU0009654680Kopiert
    Kursstand: 7,4438 kr (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Während die US-Notenbank ihre Geldpolitik weiter straffen und eine erste Leitzinsanhebung in diesen Jahr durchführen möchte haben in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche andere Zentralbanken ihre Geldpolitik bedeutend gelockert. Die chinesische Notenbank überraschte in der vergangenen Woche mit einer Senkung des Mindestreservesatzes um 50 Basispunkte, was Händlern zufolge eine direkte Antwort auf die jüngste erneute Eintrübung der Wachstumsaussichten und die Verschlechterung der Liquiditätsversorgung der Banken sei. Auch die australische Notenbank senkte angesichts der immer stärker werdenden heimischen Währung die Leitzinsen und bezog sich ebenso auf die zu schwache Konjunktur, die mit diesem Schritt stimuliert werden wolle. Die dänische Notenbank, die ihre Währung an den Euro koppelt, führte einen negativen Einlagenzins von -75 Basispunkten ein, nachdem sie massiv an den Währungsmärkten gegen die Stärke der Krone intervenieren musste.

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Über den Experten

Jochen Stanzl
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BörseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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