Analyse

HENSOLDT - Eurofighter-Auftrag hilft der Aktie wieder auf die Beine

Dank einer Vielzahl von Aufträgen kann die Aktie des Rüstungselektronik-Herstellers die Verlustserie der letzten Wochen unterbrechen. Wie steht es damit um einen bullischen Konter?

Erwähnte Instrumente

  • HENSOLDT AG Inhaber-Aktien o.N. - WKN: HAG000 - ISIN: DE000HAG0005 - Kurs: 13,980 € (XETRA)

HENSOLDT erzielt im ersten Quartal einen Umsatz von €208,8 Mio (VJ: €196,6 Mio), eine EBIT von €-17,9 Mio (VJ: €-16,5 Mio), ein ber. EBITDA von €15,1 Mio (VJ: €19,5 Mio) und eine EBITDA-Marge von 7,2 % (VJ: 9,9 %). Das Nettoergebnis beläuft sich auf €-21,6 Mio (VJ: €-69,6 Mio). Das Ausblick für 2021 wird bestätigt.

Quelle: Guidants News

Dank einer Vielzahl von Aufträgen konnte HENSOLDT seine Verluste eindämmen. Hervorzuheben ist ein Auftrag der Deutschen Luftwaffe, welche insgesamt eine Bestellung im Wert von 546 Mio EUR aufgab. Dies entspricht der dreifachen Menge im Vergleich zum Vorjahr. Mit diesen Meldungen kam es im heutigen Handel zwar zu anfänglichen Verlusten, doch Anleger nutzen die Chance und greifen direkt zu.

Variante Nr.2 kommt zum Zug

Wie bereits zuletzt festgestellt, ist HENSOLDT eine spannende Aktie. Mit dem Ausbruch Ende April auf ein neues Allzeithoch wurde sich direkt an einer neuen Kaufwelle versucht, doch stattdessen kam es zu einer Welle von Gewinnmitnahmen. Diese erreichten in dieser Handelswoche den wichtigen Kumulationssupport bei 13,50 EUR, worauf es passend mit den heutigen Zahlen zu einem erhöhten Kaufinteresse kommt. Dieser kumulative Bereich stellt einen wichtigen Bereich für das gesamte Chartbild dar, da hier Horizontalunterstützung, Aufwärtrstrendlinie und EMA50 zusammenkommen.

Mit den heutigen Aufschlägen eröffnet sich nun eine Chance für Anleger auf der Longseite und das alternativ präferierte Szenario der vorangegangen Betrachtung. Mit einer Absicherung am heutigen Tagestief bzw. am EMA200 könnte hier der Einstieg gesucht werden. Die aktualisierten Ziele liegen nun bei 15,86 - 16,20 EUR sowie darüber hinaus bei 17,46 EUR und 18,64 EUR.

Bei weiteren Verlusten wäre es enorm wichtig, am EMA200 oder am Zwischentief bei 12,42 EUR einzudrehen. Spätestens an der 12 EUR-Marke. Würde dies nicht gelingen, droht der Rückfall auf das Allzeit-Tief auf 9,66 EUR. Doch dieses Variante wird nicht präferiert. Vielmehr haben die Bullen jetzt die Chance, die nächste Kaufbewegung loszutreten.

Weitere interessante Artikel:

SHOP APOTHEKE - Aktie wird nach Quartalsergebnissen rasiert

K+S - Anleger finden wieder Gefallen an der Kali-Aktie

Euch gefallen meine Analysen? Dann folgt mir und anderen Börsenexperten auf Guidants, dem Schwesterportal von Godmodetrader. Auf diesem Börsenportal könnt ihr euren eigenen Tradingdesktop erstellen, Charts bearbeiten, den Streams vieler Experten folgen, euch mit ihnen persönlich austauschen und vieles mehr. Hier geht's zu meinem persönlichen Stream.

Passende Produkte

WKNLong/ShortKOHebelLaufzeitBidAsk
KG2E5SShort32,900 €1,73open end
KG2F2XShort31,033 €2,49open end
LX13G1Short31,000 €2,3214.12.2022
KG56GRShort26,600 €3,62open end
Zur Produktsuche

Keine Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Um PLUS-Artikel kommentieren zu können, benötigen Sie ein stock3 PLUS-Abo. Alle anderen Artikel lassen sich kommentieren, sobald Sie einen beliebigen Premium-Service abonniert haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Über den Experten

Johannes Büttner
Johannes Büttner
Technischer Analyst und Trader

Johannes Büttner begann bereits in Jugendjahren sich für die Börsenwelt zu interessieren. Nachdem er bereits zu Schulzeiten mit ersten Aktien handelte, vertiefte er seither kontinuierlich sein Wissen und wurde selbst zu einem aktiven Trader. Seine Faszination an den internationalen Finanzmärkten schlug sich vor allem in der Vertiefung seines Wissens im Bereich der Charttechnik nieder. Im Herbst 2019 absolvierte er seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und nahm sein Masterstudium im Fach Business Administration auf. Sein Handelsschwerpunkt liegt auf Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen. Im Mittelpunkt seiner Analysen steht die technische Analyse. Hierbei fokussiert er sich auf die klassische Chartanalyse. Die persönliche Handelsstrategie von ihm besteht aus einem Mix aus optimalen CRV-Setups, Antizyklik und dem Turnaround-und Outbreakhandel. Dabei handelt er im kurz-bis mittelfristigen Bereich vorrangig mit Hebelprodukten und Optionsscheinen.

  • Breakout-Trading
  • Turnaround-Trading
  • Swing-Trading
Mehr Experten
Black Week: Nur noch 2 TageVom 25. bis 28.11. profitieren Sie mit dem Code BF2022 nicht nur von 20 % Black-Friday-Rabatt auf ein Jahresabo im Premium-Service Ihrer Wahl, sondern haben auch die Chance auf einen Gratis-Monat on top.Schließen