Henkel erwägt Übernahme
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Henkel erwägt Übernahme
Henkel (DE0006048432) führt derzeit Übernahmegespräche mit dem französischen Finanzinvestor Wendel, dem Mehrheitseigner des niederländischen Spezialchemieherstellers Stahl. Der Kaufpreis für Stahl könnte sich auf bis zu 2 Mrd. Euro belaufen, die Verhandlungen gelten als nicht-exklusiv, ein Abschluss ist offen. Stahl produziert chemische Beschichtungen und Oberflächenbehandlungen, unter anderem für die Lederindustrie - ein Geschäft, das gut zu Henkels Industrieportfolio passen würde. Für Henkel-CEO Knobel wäre der Deal ein weiterer Versuch, den Konzern über Zukäufe wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Nach dem gescheiterten Kauf des US-Klebstoffherstellers Liquid Nails, den die amerikanische Wettbewerbsbehörde im Dezember blockierte, sucht Knobel nach strategischen Alternativen. Knobel hatte den Traditionskonzern zuletzt umgebaut, schwache Marken verkauft und eine aktive M&A-Strategie als Ausweg aus der Aktienmisere ausgerufen.
Discount-Strategien mit 7,1 Prozent Puffer (Juni)
Der Discounter der DZ Bank (DE000DY1X7Y5) erzielt beim Preis von 66,50 Euro eine maximale Rendite von 3,50 Euro oder 13,1 Prozent p.a., sofern die Aktie am 18.6.26 zumindest auf Höhe des Caps von 70 Euro notiert. Im negativen Szenario erfolgt eine Aktienlieferung.
Bonus-Strategie mit 16,1 Prozent Puffer (September)
Sofern die Aktie bis zum 18.9.26 niemals die Barriere bei 60 Euro verletzt, erhalten Anleger im Bonus-Cap-Zertifikat der SG (DE000SX8ZPG5) den Bonus- und Höchstbetrag von 75 Euro. Beim Preis von 69,90 Euro errechnet sich eine Renditechance von 5,10 Euro oder 10,5 Prozent p.a. Im negativen Szenario erfolgt eine Aktienlieferung.
Einkommensstrategie mit 10 Prozent Kupon p.a. (September)
Die Aktienanleihe der BNP Paribas (DE000PK4CG81) zahlt feste 10 Prozent Zinsen p.a., was durch den Kauf zu pari auch der effektiven Rendite entspricht, wenn die Aktie am 18.9.26 mindestens auf dem Basispreis von 70 Euro schließt. Ansonsten gibt’s 14 Aktien (= 1.000 Euro / 70 Euro, Bruchteile in bar).
ZertifikateReport-Fazit: Die Zertifikate eignen sich grundsätzlich für Anleger, die davon ausgehen, dass sich die Henkel-Vorzugsaktie innerhalb der nächsten fünf bis acht Monate zumindest seitwärts entwickelt und zusätzlich zur attraktiven Seitwärtsrendite noch einen Risikopuffer gegen moderate Kursverluste wünschen.
Autor: Thorsten Welgen
Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Henkel Aktien oder von Anlageprodukten auf Henkel Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.
Quelle: zertifikatereport.de
