Eurokurs versucht Stabilisierung unter 1,12 US-Dollar
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Nach seinem Vortagesrutsch unter die Marke von 1,12 US-Dollar hat sich der Euro am Dienstag zunächst gefangen. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1174 Dollar gehandelt. Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank hatte am Montag bei 1,1181 Dollar gelegen.
Insgesamt bleibt der Euro jedoch unter Druck. Seit Beginn des Abwärtstrends im September 2026 hat er gegenüber dem Dollar fast fünf Cent verloren. Rückenwind erhielt die US-Währung zunächst durch eine Leitzinserhöhung sowie die Aussicht auf weitere Zinsschritte angesichts hoher Inflationsrisiken. Zusätzlich belasteten Sorgen über die französischen Staatsfinanzen den Euro. Im Fokus stehen daher die an diesem Dienstag beginnenden Haushaltsberatungen Frankreichs.
Am Nachmittag richten sich die Blicke zudem auf den US-Immobilienmarkt. Die Verkäufe bestehender Eigenheime befinden sich weiterhin in einer lang anhaltenden Bodenbildungsphase. Eine klare Erholung zeichnet sich bislang nicht ab, auch weil das seit März gestiegene Renditeniveau die Immobilienfinanzierungen verteuert hat.
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