Euro stabilisiert sich und bleibt über 1,12 US-Dollar
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Der Eurokurs hat sich am Freitag weiter stabilisiert. Am Morgen wurden 1,1224 US-Dollar für einen Euro gezahlt und damit etwas mehr als am Vortag. Die Gemeinschaftswährung war zwischenzeitlich erneut unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen, hatte sich anschließend aber wieder darüber behauptet.
Zuletzt hatte die angespannte Lage am französischen Anleihemarkt den Euro belastet. Sorgen um die Schuldentragfähigkeit und die politische Stabilität Frankreichs strahlten auch auf andere Eurostaaten aus. Inzwischen hat sich die Lage etwas beruhigt, die grundlegenden Probleme sind jedoch noch nicht gelöst. Der europäische Anleihemarkt bleibt daher im Fokus. Französische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit rentieren weiterhin rund 140 Basispunkte höher als vergleichbare Bundesanleihen.
Am Nachmittag richten sich die Blicke auf die Verbraucherstimmung in den USA. Erwartet werden Daten zum Konsumklima der Universität Michigan. Wegen der anhaltend hohen Benzin- und Dieselpreise dürften die Erwartungen der US-Haushalte, deren Konsum rund zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmacht, gedämpft bleiben. Andere Umfragen deuteten zuletzt allerdings nicht auf weitere Rückgänge hin.
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