Euro ringt weiter mit der Marke von 1,12 US-Dollar
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Der Eurokurs pendelt weiter um die Marke von 1,12 US-Dollar. Am Donnerstagvormittag notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1186 Dollar und damit leicht darunter. Insgesamt bleibt der Euro unter Druck, nachdem zuletzt Sorgen um die Schuldentragfähigkeit Frankreichs aufgekommen waren.
Der jüngste Rückgang ist vor allem auf eine Schwäche des Euro und nicht auf eine Stärke des Dollar zurückzuführen. Das erwartete Zinsdifferenzial zwischen der Eurozone und den USA hat sich zuletzt sogar tendenziell zugunsten des Euro entwickelt. Zugleich wird einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Oktober eine geringere Wahrscheinlichkeit beigemessen als noch Ende vergangener Woche.
Kurzfristig dürfte Frankreich im Fokus bleiben. Die ambitionierten Haushaltspläne von Marine Le Pen sorgten nur vorübergehend für Entlastung. Die schwächeren deutschen Exporte im August bewegten den Devisenmarkt hingegen kaum. Die Ausfuhren sanken um 0,8 Prozent auf 137,6 Milliarden Euro, während die Importe um 0,9 Prozent auf 118,1 Milliarden Euro stiegen.
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