Euro legt leicht zu – Inflationsdaten im Fokus
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Der Euro hat am Freitag leicht zugelegt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1184 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1130 Dollar festgesetzt.
Trotz der deutlich gestiegenen Inflation beließ die EZB den Einlagenzins am Vortag bei 2,5 Prozent. Zudem wurde bekannt, dass Präsidentin Christine Lagarde im Februar vorzeitig zurücktreten wird. Damit soll noch vor der Frankreich-Wahl im April der Weg für eine Neubesetzung frei werden.
Gegenüber dem US-Dollar bleibt der Euro unter Druck. Der Abwärtstrend sei weiterhin intakt, eine Bodenbildung daher noch nicht absehbar.
Im Fokus stehen die vorläufigen Verbraucherpreise mehrerer großer Euro-Länder. Während der Preisdruck in Deutschland wegen des Tankrabatts etwas nachlassen könnte, lag die Inflation in Frankreich über den Erwartungen. Zudem werden Wachstumsdaten aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien veröffentlicht. Frankreich fällt dabei im europäischen Vergleich weiter zurück.
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