Euro gibt vor EZB-Entscheidung leicht nach
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Der Euro hat am Donnerstag vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) leicht nachgegeben. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1137 US-Dollar, nachdem sie in der Nacht noch etwas höher notiert hatte.
Nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed hatte der Euro zunächst zugelegt. Die Fed bestätigte ihren Leitzins wie erwartet. An den Finanzmärkten wird weiterhin überwiegend mit einer Anhebung im Dezember gerechnet, auch wenn konkrete Signale ausblieben und zunächst weitere Konjunkturdaten abgewartet werden sollen.
Auch die EZB dürfte ihre Leitzinsen am Nachmittag unverändert lassen. Eine Zinserhöhung im Dezember gilt als weitgehend eingepreist, dennoch bestehen Zweifel. Die schwierige Lage am französischen Anleihemarkt könnte die EZB zudem bei Aussagen zu weiteren Zinsschritten im kommenden Jahr vorsichtig werden lassen. Außerdem stehen die US-Wachstumszahlen für das dritte Quartal und das Wirtschaftsvertrauen in der EU im Fokus.
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