Euro gibt nach – Frankreich bleibt im Fokus
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Der Euro ist am Mittwoch wieder etwas gefallen. Am Morgen wurden 1,1227 US-Dollar für die Gemeinschaftswährung gezahlt. Am Montag war der Kurs zeitweise bis auf 1,1161 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit Mai 2025 gesunken. Die überraschend hohe deutsche Gesamtproduktion im August bewegte den Euro kaum.
Im Mittelpunkt bleibt der französische Staatsanleihemarkt. Die Sorgen über Frankreichs hohe Staatsverschuldung hatten zuletzt auch den Euro belastet. Am Dienstag entspannte sich die Lage, nachdem Marine Le Pen ihre Haushaltspläne für die kommenden Jahre vorgestellt hatte. Die Vorsitzende des Rassemblement National will das Haushaltsdefizit deutlich reduzieren.
Der Präsident der französischen Zentralbank, Emmanuel Moulin, bezeichnete Frankreich mit Blick auf das Staatsdefizit als Risikofall. Der Haushaltsplan für 2027 sei entscheidend, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Einen Eingriff der Europäischen Zentralbank zugunsten Frankreichs hält er derzeit jedoch nicht für erforderlich. Nach seinen Äußerungen weitete der Euro seine Verluste zum Dollar leicht aus.
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