Euro bleibt unter Druck, hält sich aber über 1,12 US-Dollar
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Der Euro bleibt angeschlagen. Am Dienstagmorgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1206 US-Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Vorabend. Zum Wochenstart war der Kurs zunächst bis auf 1,1161 Dollar gefallen – den niedrigsten Stand seit Mai 2025 –, bevor eine Stabilisierung einsetzte. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Verschuldung Frankreichs.
Die Nervosität an den Märkten mit Blick auf die laufende Verzinsung französischer Staatsanleihen hat sich zuletzt etwas gelegt. Der Euro geriet vor allem im asiatischen Handel unter Druck. Die anstehenden Konjunkturdaten aus der Eurozone – darunter deutsche Auftragseingänge, französische Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze – dürften den Devisenmarkt voraussichtlich nur begrenzt bewegen.
Neue Impulse könnten daher aus der Politik kommen. Marine Le Pen will im Falle eines Wahlsiegs eine Art Schuldenbremse einführen und weitere Details zu ihrem Plan vorlegen. Entscheidend dürfte sein, wie dieser Vorschlag zur Abstimmung gebracht werden soll und ob er mit ihren übrigen Wahlversprechen vereinbar und realistisch ist. Le Pen liegt in den Umfragen vorn und hat gute Chancen, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr die Stichwahl zu erreichen.
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