Kommentar
13:11 Uhr, 01.02.2026

Ethereum schmiert ab: Tom Lee sitzt auf 6 Milliarden USD Verlust

Nach dem Abverkauf bei Bitcoin und Ethereum leckt der Markt seine Wunden. ETH-Wal Tom Lee sitzt derweil fast 6 Milliarden US-Dollar in den Miesen.

Erwähnte Instrumente

  • Nicht nur Bitcoin-Anleger mussten beim Abverkauf am gestrigen Abend starke Nerven beweisen, sondern auch Ethereum-Investoren. Die zweitwertvollste Kryptowährung wertete seit gestern zwischenzeitlich um fast 17 Prozent auf 2.248 US-Dollar ab.
  • Mittlerweile konnte sich ETH wieder etwas stabiliseren. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt Ethereum bei 2.450 US-Dollar – nach wie vor ein Verlust von etwas mehr als 8 Prozent.
  • Der Derivatemarkt zeigt derweil das ganze Ausmaß des Crashs. 2,45 Milliarden US-Dollar wurden in den letzten 24 Stunden liquidiert. Der Löwenanteil traf dabei Anleger, die auf steigende Kurse spekuliert hatten. Auf Ethereum entfielen 1,06 Milliarden US-Dollar.
  • Schon gestern zeigte sich dabei Hyperliquid als Schauplatz des Blutbads. Die Hälfte der Liquidationen geschah auf der Perp-Plattform und traf unter anderem mehrere Trader, die mit teils achtstelligen Positionen hantierten.
  • Einen erwischte es ebenfalls eiskalt: Tom Lee. Der extrovertierte Ethereum-Permabulle steckt mit seinem Unternehmen Bitmine (BMNR) ordentlich in den Miesen. Wie Daten von DropsTab zeigen, verlor das ETH Strategy Portfolio über die vergangenen 24 Stunden erneut 865 Millionen US-Dollar.
  • Insgesamt weist das Portfolio einen Verlust von fast 6 Milliarden US-Dollar aus. Aktueller Wert: 9,8 Milliarden US-Dollar.
  • Dass dieser Verlust das Unternehmen jedoch von einem Ausbau ihrer ETH-Bestände abhalten wird, darf bezweifelt werden. Erst im Januar hatten die Aktionäre Bitmines einem Plan zugestimmt, wonach die Anzahl der ausgegebenen Aktien des Unternehmens von 50 Millionen auf 50 Milliarden erhöht werden soll.
  • Laut Lee korreliere die der Aktienwert Bitmines mit dem Ethereum. Eine starker Anstieg der Kryptowährung würde demnach den BMNR-Kurs ebenfalls in die Höhe treiben. Sollte Lee mit seiner Analyse recht behalten, dürfte die Aktie zur Börsenoffnung am Montag jedoch erstmal stark nachgeben.

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