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09:48 Uhr, 13.12.2022

EQS-News: UET United Electronic Technology AG: UET-Gruppe schafft mit Quantenkryptographie sichere Kommunikation in Telekommunikationsnetzen

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EQS-News: UET United Electronic Technology AG

/ Schlagwort(e): Kooperation/Strategische Unternehmensentscheidung

UET United Electronic Technology AG: UET-Gruppe schafft mit Quantenkryptographie sichere Kommunikation in Telekommunikationsnetzen

13.12.2022 / 09:48 CET/CEST

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Netzwerkausrüster forscht mit der TU Dresden an Quantentechnologien für die Sicherung der Kommunikation und Leistungssteigerung in industriellen Netzen für die Telekommunikation (6G-Quas). Die Arbeit an der Spitzentechnologie ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der technologischen Souveränität in Deutschland und Europa. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert.

UET United Electronic Technology AG (ISIN: DE000A0LBKW6), mit ihrem Tochterunternehmen albis-elcon, startet zusammen mit der Technischen Universität (TU) Dresden ein Forschungsprojekt zur Anwendung von Quantentechnologie in Form von Quantenkommunikation zum sicheren Datentransfer. Ziel des Projektes “6G-Quantum Security (6G-QuaS)“ ist es, die Demonstration von Anwendungsmöglichkeiten für noch sicherere Kommunikation und Leistungssteigerung in industriellen Netzen und die Kombination von Quantentechnologien mit der bestehenden Telekommunikationsinfrastruktur zu ermöglichen. Damit sollen die Vorteile eines Quantennetzes mit neuen Verschlüsselungsprotokollen gegenüber bisherigen Systementwürfen gezeigt werden.

„Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag, dass Deutschland in den nächsten zehn Jahren im Bereich der Quantentechnologie zur Weltspitze aufsteigt. Wir tragen damit zur Entwicklung von Quantenkommunikationsinfrastrukturen und damit auch zur digitalen und technologischen Souveränität Deutschlands und Europas bei“, sagt Werner Neubauer, CEO der UET-Gruppe.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative „Innovationshub für Quantenkommunikation“ gefördert. Das Projekt hat eine Laufzeit bis 2025. „Für uns ist dieses Forschungsprojekt in Gemeinschaft mit der TU Dresden ein logischer Schritt und Investment zu unserer langfristigen Ausrichtung als Systemlieferant für Kommunikationsnetze mit den Schlüsselelementen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Netzsicherheit und passt daher perfekt zu unserer Strategie und unserem technologischen Vorsprung“, ergänzt Neubauer.

Nach erfolgreichem Projektverlauf soll ein Demonstrator die Vorteile eines Quantennetzes mit neuen Verschlüsselungsprotokollen gegenüber bisherigen Systementwürfen aufzeigen, Patentmöglichkeiten demonstrieren und die Standardisierung solcher Netze fördern.

Mit zunehmender Digitalisierung und dem damit verbundenen Anstieg des Austausches von personenbezogenen Daten steigen die Anforderungen an die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Kommunikationsnetzen. Die wachsende Leistungsfähigkeit von Computern und die kriminellen sowie politischen Aktivitäten im Cyberspace erfordern neue Technologien zu einer höheren Datensicherheit bei hohen Datenraten und niedrigen Verzögerungszeiten.

Bestehende Verschlüsselungsmethoden könnten in Zukunft sehr schnell und einfach entschlüsselt werden. Einen neuen Ansatz bietet die Verwendung von sogenannten Quantenzuständen in einem Quantenkommunikationsnetz. Verschlüsselungsschlüssel werden mithilfe von Quantenzuständen des Lichts kodiert und untereinander ausgetauscht. Die Eigenschaft der Quantensuperposition ermöglicht im Gegensatz zur digitalen Welt weitere Kombinationen als nur "Null - 0" und "Eins – 1“. Damit wird es Kommunikationsgeräten in Zukunft möglich sein, gleichzeitig eine noch nie dagewesene Sicherheit, Latenzzeit (Verzögerungszeit) und Datendurchsatz zu erreichen.

Das Projekt "6G-Quantum Security (6G-QuaS)" zielt darauf ab, ein hybrides quanten-konventionelles drahtgebundenes Industrienetz zu entwickeln. Die Quanteninformation soll kontinuierlich in der Phase und Amplitude des Lichts gespeichert werden und nicht, wie in der aktuellen Forschung üblich, diskret in seiner Polarisation. Dies soll zu deutlich geringeren Latenzzeiten und höherer Sicherheit gegen Angriffe führen, ohne dass die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) und der Durchsatz des Netzes beeinträchtigt werden.

Die UET United Electronic Technology AG ist ein internationaler Technologielieferant und Netzwerkausrüster mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt.
Die UET-Gruppe und ihre Unternehmen ermöglichen den Aufbau und Betrieb von Hochleistungsgigabitnetzen mit den Schlüsselelementen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Netzsicherheit. Systeme und Dienstleistungen kommen bei Kunden wie Deutsche Telekom, Orange, Telecom Italia, A1 Telekom Austria und América Móvil zum Einsatz. Die UET-Gruppe ist der einzige internationale Systemlieferant für kritische Kommunikationsinfrastruktur mit europäischer Forschung, Entwicklung, Produktion und Supply Chain und Hauptsitz in Deutschland.
Die UET-Gruppe notiert seit 2006 an der Deutschen Börse. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in acht Ländern erwirtschaften einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.

Kontakt:

UET United Electronic Technology AG

Frankfurter Straße 80-82

D-65760 Eschborn

Sebastian Schubert - Investor Relations

Tel: + 49 (0) 6196 777755-0

E-Mail: investor@uet-group.com


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