Droht neue Krypto-Repression in den USA? Lobbyist warnt vor langfristigen Folgen
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Die ausbleibende Verabschiedung des sogenannten Clarity Act könnte weitreichende Konsequenzen für die US-Krypto-Industrie haben. Peter Van Valkenburgh, Direktor der Lobbyorganisation Coin Center, warnt vor einem regulatorischen Rückschritt, sollte der Gesetzesentwurf endgültig scheitern.
— Peter Van Valkenburgh (@valkenburgh) March 26, 2026
In einem Beitrag auf X erklärte er, dass es nicht darum gehe, der aktuellen Regierung zu vertrauen, sondern zukünftige administrationsbedingte Risiken einzudämmen.
Nach krypto-freundlicher Trump-Regierung: “Welt der politischen Angst”?
Der Clarity Act, der unter anderem Regeln zur Registrierung von Krypto-Intermediären sowie zur Klassifizierung digitaler Assets vorsieht, ist im Senat ins Stocken geraten. Streitpunkte sind insbesondere Fragen rund um Stablecoin-Renditen. Mehr dazu hier: Was das wichtigste Krypto-Gesetz der USA noch ausbremsen könnte.
Ohne gesetzliche Klarstellung drohe laut Van Valkenburgh ein Umfeld, das von politischem Ermessen und Unsicherheit geprägt sei. Konkret heißt es: “Eine Welt ohne die gesetzlichen Schutzmechanismen des Clarity Act ist eine Welt, die von Strafverfolgung, politischer Mode und Angst bestimmt wird.”
Was passiert mit Krypto ab 2028?
Bereits unter der vorherigen US-Regierung hatte die Branche die Regulierungspraxis der SEC kritisiert, da diese verstärkt auf Durchsetzungsmaßnahmen statt auf klare Regelwerke setzte.
Zwar zeigen sich seit dem Rücktritt von Gary Gensler im Januar 2025 erste Lockerungen, doch ohne gesetzliche Grundlage bleibt dieser Kurs fragil. Van Valkenburgh sieht zudem das Risiko, dass künftige Behörden verstärkt gegen Entwickler von Privacy-Tools vorgehen könnten.
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“Wenn wir diesen Moment verpassen, weil wir dachten, wir hätten unter dem kurzfristig wohlwollenden Ermessen der derzeitigen Regierung etwas mehr Einnahmen und etwas mehr Spielraum, dann verlieren wir unseren Weg”, warnt Van Valkenburgh.
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