Dräger bestätigt Prognose fürs Geschäftsjahr
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Dräger bestätigt Prognose fürs Geschäftsjahr
Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Konzern Dräger AG & Co. KGaA (DE0005550636) hat zwar in Q3 einen Gewinnrückgang verbucht, die Prognose für das Gesamtjahr aber bestätigt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 56,7 auf rund 48 Mio. Euro, die Marge gab von 6,8 auf 5,6 Prozent nach. Der Umsatz stieg nominal um 2,1 Prozent auf rund 851 Mio. Euro, währungsbereinigt um 1 Prozent. Belastend wirkten sich überproportional gestiegene Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Verwaltung aus, zudem hatten Nachholeffekte das Vergleichsquartal des Vorjahres gestärkt. Besser entwickelte sich die Nachfrage: Der Auftragseingang legte währungsbereinigt um 7 Prozent zu, vor allem dank der Sicherheitstechnik. Für das Jahr 2026 erwartet Dräger ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 2 bis 6 Prozent und eine EBIT-Marge von 6 bis 8 Prozent. Den vollständigen Quartalsbericht legt der Konzern am 29. Oktober vor.
Discount-Strategie mit 11,9 Prozent Puffer (März)
Das Discount-Zertifikat der DZ Bank mit der ISIN DE000DU9D5A3 bietet bei einem Preis von 84,40 Euro einen Puffer von 11,9 Prozent. Bei einem Cap von 90 Euro beträgt die Renditechance 5,60 Euro oder 15,5 Prozent p.a. Schließt die Aktie am 19.3.27 unterhalb des Caps, gibt’s eine Aktie.
Discount-Strategie mit 21,1 Prozent Puffer (Juni)
Defensiver ist der Discounter der SG mit der ISIN DE000FG862A1: Hier gibt’s beim Preis von 75,70 Euro einen Puffer von 11,4 Prozent und eine Renditechance von 4,30 Euro oder 8,3 Prozent p.a. Sollte die Aktie am 18.6.27 unterhalb des Caps von 80 Euro schließen, erfolgt auch hier eine Aktienlieferung.
Einkommensstrategie mit 8,5 Prozent Kupon p.a. (September)
Die Aktienanleihe der DZ Bank mit der ISIN DE000DN38871 zahlt einen festen Kupon von 8,5 Prozent p.a. Durch den Einstieg unter pari steigt die effektive Rendite auf 12,5 Prozent p.a., wenn die Aktie am 17.9.27 über dem Basispreis von 90 Euro notiert. Andernfalls erfolgt die Lieferung von 11 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro / 90 Euro, Bruchteile im Barausgleich).
ZertifikateReport-Fazit: Das Auftragsplus in der Sicherheitstechnik zeigt das Wachstumspotenzial, doch steigende Kosten belasten aktuell die Ertragskraft. Wer bei der Dräger-Aktie für die nächsten 6 bis 12 Monate zumindest von einer Seitwärtsbewegung ausgeht, könnte mit den Zertifikaten davon profitieren und moderate Kursrücksetzer abfedern.
Autor: Thorsten Welgen
Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Dräger Aktien oder von Anlageprodukten auf Dräger Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.
Quelle: zertifikatereport.de
