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20:39 Uhr, 10.10.2026

Die Woche in Zahlen: SpaceX schreckt die Mobilfunkkonzerne auf

SpaceX-Pläne für den US-Mobilfunkmarkt und das Übernahmegebot von Schneider Electric für PTC sorgten diese Woche für die größten Kursausschläge an den Börsen.

Neue Wettbewerber und Übernahmepläne haben in dieser Woche die größten Kursausschläge ausgelöst. SpaceX setzte mit Plänen für den US-Mobilfunk die etablierten Telekomkonzerne unter Druck, das Gebot von Schneider Electric für PTC zog Softwareaktien in den USA und in Deutschland mit. An den Indizes trennten sich die Wege: Der S&P 500 gewann 1,2 %, der EuroStoxx 50 verlor 1,3 %.

Wochenbilanz – Die Woche in Zahlen

Wochenbilanz

Was die Woche prägte

Energie zog sich in doppelter Gestalt durch die Nachrichten der Woche. Sie war ein Preisrisiko, das die EZB-Vertreter wachsam hielt, während Japan seine Zinswende fortsetzte, und zugleich eine Voraussetzung für den Ausbau der Rechenzentren.

Was die Woche prägte – Die Woche in Zahlen

Was die Woche prägte

Chart der Woche: Mobilfunkkonzerne, im Schnitt −9,1 %

Am 8. Oktober wurde bekannt, dass SpaceX in den amerikanischen Mobilfunk einsteigen will. Die Aktien der etablierten Anbieter reagierten am folgenden Handelstag geschlossen. T-Mobile US brach am 9. Oktober um 13,3 % ein, Verizon und AT&T verloren an diesem Tag jeweils mehr als 10 %. An den übrigen Tagen machten die drei Werte etwas Boden gut, über die Woche stand im Schnitt dennoch ein Minus von 9,1 %. Der Abschlag reichte bis nach Frankfurt, wo die Deutsche Telekom 7,0 % verlor.

Chart der Woche: Mobilfunkkonzerne, im Schnitt −9,1 % – Die Woche in Zahlen

Chart der Woche: Mobilfunkkonzerne, im Schnitt −9,1 %

Sektoren im Blick

Energiewerte führten die europäische Rangliste mit 4,0 % an und lagen auch in den USA weit vorn. Dort setzten sich allein die Versorger knapp davor, Basiskonsum zog mit der Energie gleich. Auch die Gesundheit legte in beiden Regionen zu. Technologie und Industrie gaben als einzige Branchen sowohl in Europa als auch in den USA nach, die europäische Industrie bildete mit einem Abschlag von 2,2 % das Schlusslicht. Weit auseinander lagen die Finanzwerte: In den USA gewannen sie 2,3 %, in Europa gaben sie leicht nach. Die Kommunikation hielt sich trotz des Einbruchs der Mobilfunkaktien in beiden Regionen knapp im Plus.

Sektoren im Blick – Die Woche in Zahlen

Sektoren im Blick

Aktien im Fokus: Deutschland

Ein Übernahmegebot jenseits des Atlantiks stützte die deutschen Softwarewerte: Schneider Electric bietet für PTC. Nemetschek gewann in der Woche 9,7 %, TeamViewer legte um 8,2 % zu. An der Spitze stand allerdings HelloFresh, der MDAX-Wert verteuerte sich um 15,0 %. Auf der Verliererseite sammelten sich Halbleiterwerte. Süss MicroTec büßte 14,5 % ein, im DAX gab Infineon 8,9 % nach. Im TecDAX überwogen die Verlierer entsprechend mit 18 zu 12, während sich Gewinner und Verlierer im DAX fast die Waage hielten.

Aktien im Fokus: Deutschland – Die Woche in Zahlen

Aktien im Fokus: Deutschland

Aktien im Fokus: USA

Nach dem Übernahmeangebot von Schneider Electric sprang PTC um 35,0 % und war damit der stärkste US-Wert der Woche. Dasselbe Gebot hatte in Deutschland Nemetschek und TeamViewer mitgezogen. Für die Versorger stand Constellation Energy: Ein 20-jähriger Atomstromvertrag mit Google brachte der Aktie ein Plus von 15,8 %. Am anderen Ende der Liste verlor Arm Holdings 13,4 %. Intel büßte 12,3 % ein, belastet unter anderem von den Gesprächen zwischen TSMC und Musks Terafab. Wie in Deutschland lasteten die Abgaben vor allem auf den Chipwerten. Den Gesamtmarkt bremsten sie kaum: Im S&P 500 schlossen 353 Werte im Plus und nur 147 im Minus.

Aktien im Fokus: USA – Die Woche in Zahlen

Aktien im Fokus: USA

Makro-Überraschungen der Woche

Die deutsche Industrie meldete am Dienstag einen herben Rückschlag: Die Auftragseingänge brachen im August gegenüber dem Vormonat um 10,6 % ein, erwartet worden war ein Rückgang um 1 %. Die Handelsbilanz fiel zwei Tage später etwas besser aus als vorhergesagt. In den USA blieb die Verbraucherstimmung der Uni Michigan mit 46,3 Punkten hinter den erwarteten 47,6 zurück. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen mit 197.000 dagegen leicht unter der Prognose.

Makro-Überraschungen der Woche – Die Woche in Zahlen

Makro-Überraschungen der Woche

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.