Kommentar
15:58 Uhr, 25.07.2024

DHL Group – der nächste Anlauf auf den Kreuzwiderstand

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Die DHL Group (ehem. Deutsche Post) bewegt sich seit März in einer engen Range. Zuletzt setzte sich das Papier am oberen Ende der Bandbreite fest. Gelingt nun der Ausbruch?

Der DHL-Konkurrent UPS legte kürzlich keine guten Quartalszahlen vor. Umsatz und Gewinn brachen im zweiten Quartal ein. Ausschlaggebend ist unter anderem die global schwächelnde Konjunktur. Kommende Woche werden die Bonner ihre Zahlen veröffentlichen. In den ersten drei Monaten des Jahres gaben Gewinn und Umsatz deutlich nach. Dennoch wurden die Ziele für das Gesamtjahr bestätigt. Angesichts der Schwäche in Q1 wurden beim Personal als auch bei den Kapazitäten beispielsweise im Express-Flugnetzwerk, Anpassungen vorgenommen. Derweil wurden die Gebühren für schwere Pakete erhöht. Als nächstes könnte eine Erhöhung des Briefportos folgen. 2023 wurde eine Erhöhung des Briefportos von der Bundesnetzagentur noch abgelehnt. 2025 könnte es allerdings wieder so weit sein.

Nach Angaben von Refinitiv stuft ein großer Teil der Analysten die Aktie mittelfristige als haltens- oder gar kaufenswert ein. Mit einem KGV von 13,7 und einer Dividendenrendite von 4,6 Prozent (Quelle: Refinitiv) ist die Aktie moderat bewertet. Schlechte Nachrichten des Unternehmens oder ein schwacher Gesamtmarkt, könnte die Aktie jedoch unter Druck setzen.

Chart: DHL Group

Widerstandsmarken: 40,95/43,40/46,30 EUR

Unterstützungsmarken: 36,15/37,55/39,50 EUR

Die Aktie der DHL Group bildet seit Dezember 2023 einen Abwärtstrend. Dabei sank das Papier zunächst in den Bereich von EUR 39,50. Seit Mitte März pendelt die Aktie in einer Bandbreite zwischen EUR 37,55 und EUR 40,95 und näherte sich damit der seit Dezember bestehenden Abwärtstrendlinie. Der Ausbruchversuch von Mitte Juli ist gescheitert. Seither gab die Aktie leicht nach. Die kurzfristigen MACD- und RSI-Indikatoren sind abwärtsgerichtet. Kippt die Aktie unter EUR 39,50 droht eine Konsolidierung bis zur Unterkante des Seitwärtstrends. Der Kreuzwiderstand bestehend aus der Abwärtstrendlinie (rot), der 200-Tage-Durchschnittslinie (gelb) und der Widerstandsmarke (rot) vom jüngsten Hoch ist jedoch noch in greifbarer Nähe. Gelingt ein Ausbruch über EUR 40,95 besteht die Chance auf weitere Kaufimpulse und eine Erholung bis EUR 43,40.

DHL Group in EUR; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)


Betrachtungszeitraum: 11.04.2023–25.07.2024. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

DHL Group in EUR; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)


Betrachtungszeitraum: 26.07.2019– 25.07.2024. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

Bonus Cap-Zertifikat auf die Aktie von DHL Group

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Barriere in EUR Bonuslevel/Cap in EUR Letzter Bewertungstag
DHL Group HC7M46 47,73 31,00 50,00 20.12.2024
DHL Group HC7M45 47,32 32,00 50,00 20.12.2024

Quelle: onemarkets by UniCredit; Stand: 25.07.2024; 14.55 Uhr

Faktor Optionsscheine Long auf DHL Group für eine Spekulation auf einen Anstieg der Aktie

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in EUR Reset Barriere in EUR Hebel Letzter Bewertungstag
DHL Group HC15YF 9,93 26,613688 29,940399 3 Open End
DHL Group HB9D00 2,47 31,935551 35,927495 5 Open End
DHL Group HC04H4 1,48 34,929099 38,422009 8 Open End

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 25.07.2024; 14:55 Uhr

Faktor Optionsscheine Short auf DHL Group für eine Spekulation auf einen Rückgang der Aktie

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in EUR Reset Barriere in EUR Hebel Letzter Bewertungstag
DHL Group HC2832 4,25 53,214255 49,888364 -3 Open End
DHL Group HC5DWV 3,76 47,892392 43,902956 -5 Open End
DHL Group HC7H6R 3,41 44,898844 41,405714 -8 Open End

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 25.07.2024; 14:55 Uhr

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Über den Experten

Richard Pfadenhauer
Richard Pfadenhauer
Experte Hebelprodukte bei HypoVereinsbank onemarkets

Richard Pfadenhauer interessiert sich schon seit über 20 Jahren für das Thema Börse. Dabei war er über 12 Jahre als Wirtschaftsredakteur für den Finanzen Verlag tätig. Nach zwei Jahren als Redakteur bei der Spezialpublikation für Hebelprodukte, Finanzen und Optionsscheine wechselte er zunächst zum Derivatebereich des Magazins Euro am Sonntag und später verantwortete der DVFA-Analyst den Bereich der strukturierten Hebel- und Anlageprodukte beim Anlegermagazin €URO. Seit Oktober 2010 ist er bei der HypoVereinsbank Experte für Hebelprodukte und als Chefredakteur für das onemarkets Kundenmagazin sowie den onemarkets Blog verantwortlich.

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