Deutsche Importpreise zeigen im Januar steigenden Preisdruck
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Von Andreas Plecko
DOW JONES--Die Importpreise in Deutschland weisen im Januar auf einen steigenden Inflationsdruck hin. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, stieg der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Prozent. Ökonomen hatten nur ein Plus von 0,6 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Rückgang von 2,3 Prozent registriert. Die Prognose hatte auf ein Minus von 2,8 Prozent gelautet.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im Januar um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat. Binnen Jahresfrist ergab sich ein Rückgang um 0,1 Prozent.
Die Importpreise beeinflussen die Erzeuger- und Verbraucherpreise und geben damit Hinweise auf einen sich aufbauenden Inflationsdruck. Die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu.
Der Index der Ausfuhrpreise lag im Januar um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Anstieg um 0,9 Prozent registriert.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/apo/hab
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
