Analyse

Deutsche Euroshop: Alexander Otto schlägt zu

Die Übernahmeaktivitäten bei börsennotierten deutschen Unternehmen gewinnen an Fahrt. Nachdem Finanzinvestoren bei der Aareal Bank zugegriffen haben, kam es nun zu einem Übernahmeangebot für Deutsche Euroshop.

Erwähnte Instrumente

  • Open End Turbo auf Deutsche EuroShop - WKN: HG34HJ - ISIN: DE000HG34HJ2 - Kurs: 0,710 € (HSBC)
  • Deutsche EuroShop AG - WKN: 748020 - ISIN: DE0007480204 - Kurs: 22,080 € (XETRA)

Den Aktionären des auf Einkaufszentren spezialisierten Immobilienkonzerns sollen 22,50 Euro je Aktie geboten werden, wie das Investmentvehikel Hercules BidCo mitteilte. Der Angebotspreis setze sich aus 21,50 Euro je Aktie plus 1,00 Euro als Dividende für 2021 zusammen, bei entsprechendem Beschluss einer Hauptversammlung. Hinter dem Investmentvehikel steht eine Holdinggesellschaft des Finanzinvestors Oaktree und Cura, dem Family Office der Familie Otto. Alexander Otto ist mit gut 20 Prozent bereits größter Einzelaktionär bei der Deutschen Euroshop.

Deutsche EuroShop AG
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Vorstand und Aufsichtsrat des Übernahmeziels empfehlen die Annahme des Angebots. Die Bieter streben eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie an. Dabei sind die Anteile an der Deutschen Euroshop eingerechnet, die bereits kontrolliert werden. Die Empfehlung macht auf den ersten Blick für investierte Anleger Sinn, schließlich entspricht der Übernahmepreis einer schönen Prämie: Die Euroshop-Aktie hatte am Tag vor Bekanntgabe der Offerte bei 15,63 Euro geschlossen, bei einem Preis von 22,50 Euro liegt der Aufschlag also bei fast 44 Prozent. Doch bei genauerem Hinsehen ist noch reichlich Potenzial nach oben. Schließlich liegt der Substanzwert der Aktie Unternehmensangaben zufolge bei mehr als 38 Euro per Ende 2021. Risikobereite Anleger können daher auf eine Aufbesserung des Übernahmeangebots spekulieren. Passende Turbos hat etwa HSBC im Programm (ISIN DE000HG34HJ2).

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