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09:55 Uhr, 27.02.2026

Deutsche Arbeitslosenzahl steigt im Februar schwach

Von Hans Bentzien

DOW JONES--Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Februar weniger stark als erwartet gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 1.000, nachdem sie im Januar um ebenfalls 1.000 zugelegt hatte. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,3 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 5.000 und eine unveränderte Quote von 6,3 Prozent prognostiziert. Ohne Berücksichtigung der saisonalen Faktoren sank die Zahl der Arbeitslosen um 15.000 auf 3,070 Millionen. Die Arbeitslosenquote ging auf 6,5 (6,6) Prozent zurück.

"Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über 3 Millionen", sagte die BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles bei der Pressekonferenz in Nürnberg.

Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie sank gegenüber dem Vormonat um 3.000 auf 3,724 Millionen und lag damit um 4.000 niedriger als im Vorjahresmonat.

Wie die BA weiter mitteilte, zeigten Betriebe vom 1. bis 23. Februar konjunkturelle Kurzarbeit für 35.000 Personen an. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Dezember zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 139.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 48.000 weniger als im Vormonat und 72.000 weniger als im Dezember 2024.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

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