Kommentar
08:21 Uhr, 23.06.2026

Der "Maestro" stirbt im Alter von 100 Jahren

Kein anderer Fed-Chef hat die US-Notenbank so geprägt wie Alan Greenspan. Jetzt ist der Ökonom im Alter von 100 Jahren gestorben.

Alan Greenspan, der die Geldpolitik der Vereinigten Staaten fast zwei Jahrzehnte lang lenkte und dabei zum bekanntesten Zentralbanker der Welt wurde, ist am 22. Juni 2026 im Alter von 100 Jahren in seinem Haus in Washington an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung verstorben.

Greenspan stand von 1987 bis 2006, unter vier verschiedenen US-Präsidenten, an der Spitze der Federal Reserve – nach William McChesney Martin die zweitlängste Amtszeit, die je ein Fed-Vorsitzender innehatte. In dieser Zeit wurde aus der oft nur Spezialisten bekannten Zentralbank eine Institution, die mit ihren Entscheidungen weltweit die Märkte bewegte.

Vom Jazzmusiker zum Ökonomen

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