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Kommentar
16:16 Uhr, 24.04.2026

Der Kelp DAO-Hack – ist das jetzt wirklich der Tod von Decentralized Finance (DeFi)?

Kürzlich (zwischen dem 18. und 20. April 2026) nutzten Hacker eine Sicherheitslücke in der LayerZero-basierten rsETH-Brücke von Kelp DAO und konnten, durch Manipulation der Cross-Chain-Kommunikation rsETH-Token im Gesamtwert von 290 bis 300 Millionen US-Dollar entwenden. Hinter dem Hack, der auf einem Exploit...

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Kürzlich (zwischen dem 18. und 20. April 2026) nutzten Hacker eine Sicherheitslücke in der LayerZero-basierten rsETH-Brücke von Kelp DAO und konnten, durch Manipulation der Cross-Chain-Kommunikation rsETH-Token im Gesamtwert von 290 bis 300 Millionen USD entwenden. Hinter dem Hack, der auf einem Exploit beruhte, wird die im Auftrag des nordkoreanischen Staates handelnde Hackergruppe Lazarus vermutet.

Am 21. April kam es zu einem Eingriff des Arbitrum Security Council, so dass 30.766 Ether, die mit dem Exploit in Verbindung standen, eingefroren wurden. Zu diesem Zeitpunkt entsprach dies einem Gegenwert von rund 71 Millionen USD. Die Ether wurden dabei in eine spezielle, kontrollierte Adresse verschoben, um sie vor dem Zugriff der Hacker zu sichern.

Hacker versuchen ihre Beute "zu Geld" zu machen!

Der oder die Hacker haben inzwischen begonnen nahezu alle gestohlenen Ether zu waschen. So wurden rund 75.700 Ether über das Cross-Chain-Liquiditätsprotokoll THORChain, über das Vermögenswerte in Bitcoin umgewandelt werden können, in Bitcoin umgewandelt. Dabei fielen Transaktionskosten in Höhe von ca. 910.000 USD an, die THORChain vereinnahmen konnte.

Die Hacker verteilte die gestohlenen Ether dabei zunächst auf neu erstellte Wallets, bevor sie dann über THORChain und das Privacy-Tool Umbra geschleust wurden. Experten stellten fest, dass hier eine klare Exit-Strategie verfolgt werde, man also die Beute "zu Geld" machen möchte. Dies würde zu Lazarus passen, denn der nordkoreanische Staat refinanziert sich zu einem nicht unerheblichen Maße über die Einnahmen solcher Hacks.

Decentralized Finance (DeFi) in Verruf und unter Druck...

Der Hack bei Kelp DAO führte kurzfristig zu Verwerfungen an den Krypto-Märkten. So geriet im Zuge des Hacks kurzfristig selbst der Bitcoin nochmal unter Abgabedruck – und verzeichnete am vergangenen Wochenende, im Tief, nochmals Kurse leicht unterhalb von 74.000 USD. Inzwischen konnte der Bitcoin die Bären jedoch abschütteln und stieg wieder über 78.000 USD, zeitweise sogar über 79.000 USD.

Weniger Schaden wurde auch beim Ether von Ethereum verzeichnet, obwohl der Ether ja eigentlich stärker von dem Hack betroffen war. Richtig unter Abgabedruck kamen jedoch manche Coins/Tokens von Decentralized Finance-Projekten, selbst dann, wenn sie keine direkte Verbindung zu Kelp DAO und diesem Hack hatten. So verlor beispielsweise der Aave kurzfristig deutlich an Wert und fiel kurzzeitig unter die Marke von 90,00 USD.

Generell äußerten sich zuletzt viele "Experten" sehr skeptisch zum Thema Decentralized Finance (DeFi). So gebe es hier immer wieder solche Hacks, die das Vertrauen inzwischen grundsätzlich erschüttert hätten. Besonders anfällig für solche Hacks hätten sich zuletzt immer wieder solche Cross-Chain-Bridges gezeigt, so dass man hier nachhaltige Lösungen finden müsse. Diesen Punkt würde ich unterschreiben!

Totgesagte leben länger

Allerdings denke ich nicht, dass man Decentralized Finance (DeFi) abschreiben sollte. So wenig, wie ich auch NFTs und andere einstmals gehypte Dinge im Krypto-Universum, schon komplett abschreiben würde. Das Problem hier war, dass es seinerzeit einen viel zu großen Hype um Dinge wie DeFi, NFTs oder auch das Metaverse gab. Anleger rissen sich seinerzeit ja förmlich darum ihr Geld irgendwo "investieren" zu können.

So wurde ich beispielsweise seinerzeit im TAK aufgefordert doch mal einzelne NFTs vorzustellen, was ich verweigerte. Auch haben wir im TAK so gut wie gar nicht in irgendwelche, zum Teil obskuren, Metaverse-Projekte investiert. Denn in Hype-Zeiten schaut die Masse der Anleger, leider, nicht mehr so genau hin und kauft vieles einfach nur deshalb, weil die Kurse eben steigen.

Doch schon Warren Buffett sagte mal, dass der dümmste Grund sei in irgendetwas zu investieren, weil das Asset gerade stark im Wert steige. Wenn es noch eines Beweises für diese Aussage bedurft hat, ist dieser erbracht worden. Doch eins ist auch klar. Totgesagte leben länger und generell sind weder NFTs noch DeFi tot. Ja, selbst das Metaverse könnte nochmal auferstehen, wenngleich ich darauf derzeit noch nicht wetten würde.

Gute Chancen, die antizyklische Anleger jetzt nutzen können: Mit Kraken!

Folglich bieten sich meines Erachtens jetzt durchaus Chancen für antizyklische Anleger. Und zwar nicht nur im Bereich der Software(-as-a-Service)-Aktien, sondern eben auch im Krypto-Universum und hier eben in Bereichen wie DeFi und NFTs. So könnte aktuell der Kauf von Chainlink (LINK), Sky (vormals: Maker (MKR)), Aave oder Cosmos (ATOM) durchaus interessant sein. Ebenso wie der Kauf von Chiliz (CHZ) im Bereich NFTs.

Dies lässt sich übrigens alles sehr leicht über Kraken beziehungsweise deren neue Handelsplattform Kraken Pro umsetzen. Wer sich dort anmeldet, Geld einzahlt und Kryptos kauft, kann zudem einen Bonus in Höhe von 30,00 Euro bekommen. Jetzt gleich loslegen!

Aber lasst derzeit besser die Finger von World Liberty Finance (WLFI), einem Projekt, dass der Familie von US-Präsident Donald J. Trump nahesteht. Warum, erfahrt ihr kommende Wochean dieser Stelle, in meinem nächsten Artikel!

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1 Kommentar

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  • Christian Kämmerer
    Christian Kämmerer Freier Finanzanalyst

    Schöner Beitrag Sascha und volle Zustimmung 👍

    16:29 Uhr, 24.04.