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DAX tut sich weiter mit der 17.000 schwer – S&P 500 mit historischer Serie

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Bullen und Bären schenken sich auch zum Start in die neue Börsenwoche keinen Millimeter. Zwar hätte der Deutsche Aktienindex derzeit jede Menge Rückenwind aus Übersee, wo S&P 500 und der Nasdaq immer neue Rekorde erzielen und ersterer in der vergangenen Woche zum ersten Mal über 5.000 Punkten schloss. Dennoch gelingt es dem DAX nicht, die 17.000er Marke nachhaltig zu überwinden, es fehlen weiterhin die dafür notwendigen Anschlusskäufe nach dem Rekord.

Die Wall Street hat mittlerweile 14 der vergangenen 15 Wochen höher beendet als die Vorwoche, was die längste zeitliche Aufwärtsstrecke seit 1972 darstellt. Aus einem anderen Blickwinkel liest sich das noch unglaublicher: Der S&P 500 brauchte 757 Tage, um von 4.800 auf 4.900 zu steigen, und nur 15 Tage für die nächsten einhundert Punkte auf 5.000 Punkte. Der Anstieg von über 22 Prozent in knapp vier Monaten ist ebenfalls ein seltenes Ereignis. Seit 1928 hat der S&P 500 nur achtmal um 22 Prozent oder mehr am Stück zugelegt und auf einem Allzeithoch geschlossen.

Die jüngste Rallye wurde vor allem durch die guten Quartalszahlen der „glorreichen Sieben“ befeuert, die inzwischen euphorische Werte erreicht haben. Unzweifelhaft ein Risiko, auch weil die zweite Februarhälfte saisonal gesehen der schwächste Zeitraum des Börsenjahres ist.

In dieser Woche könnten die morgen veröffentlichten US-Verbraucherpreise eine entscheidende Rolle für die weitere Börsenentwicklung spielen. Lag die Inflation im Januar deutlich über den Erwartungen, dürften Anzahl und der erwartete Termin einer ersten Zinssenkung weiter nach hinten rücken und die Zahlen könnten eine Korrektur einleiten. Andererseits könnte die Aussage, dass der Markt „müde“ scheint, aber auch ein Synonym dafür sein, dass die meisten Anleger in den „falschen“ Aktien investiert sind und deshalb händeringend nach einer Korrektur in den „richtigen“ Ausschau halten.

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Über den Experten

Konstantin Oldenburger
Konstantin Oldenburger

Konstantin Oldenburger ist Marktanalyst bei CMC Markets Deutschland mit Sitz in Frankfurt. Bei der Marktanalyse hat er sich auf die Charttechnik spezialisiert und bedient sich dabei der Elliot-Wellen-Theorie sowie den Fibonacci-Zahlen und Symmetrien, die am Markt auftreten. Dieser Ansatz berücksichtigt psychologische Dimensionen des Marktverhaltens, ohne auf statistische Analysen zu verzichten.

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