DAX sucht seine Richtung – Gute Quartalszahlen reichen nicht mehr aus
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Der DAX wird zur Handelseröffnung bei rund 25 330 Punkten erwartet. Die Anleger haben die Quartalszahlen der großen US-Banken inzwischen eingeordnet und kommen zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Zahlen waren gut, aber nicht gut genug, um weitere Kurssteigerungen zu rechtfertigen. Die anfänglichen Gewinne bei JPMorgan, Goldman Sachs und Co. wurden deshalb wieder abverkauft.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Halbleiterausrüster ASML. Trotz solider Geschäftszahlen konnte Ausblick nicht überzeugen. Die Skepsis gegenüber den hohen Bewertungen im Technologiesektor wächst. Besonders die milliardenschweren Investitionsprogramme der Hyperscaler werden zunehmend kritisch hinterfragt. Die Anleger wollen nicht mehr nur wissen, wie viel Geld in KI investiert wird, sondern wann sich diese Investitionen tatsächlich auszahlen. Die Berichtssaison entwickelt sich damit zunehmend zur Stunde der Wahrheit für die KI-Euphorie.
Etwas Unterstützung liefern die besser als erwartet ausgefallenen chinesischen Handelsdaten und ein geringerer Anstieg der Verbraucherpreise. Die grundlegenden Belastungsfaktoren bleiben allerdings bestehen: hohe Energiepreise und attraktive Staatsanleiherenditen. Erste große Vermögensverwalter beginnen bereits, Kapital aus Aktien abzuziehen und in US-Staatsanleihen umzuschichten. Aus der bisherigen Konkurrenz zwischen Aktien und Anleihen könnte damit zunehmend eine echte Verschiebung der Kapitalströme werden.
Für die Aktienmärkte wäre das ein gefährlicher Paradigmenwechsel. Wenn selbst gute Unternehmenszahlen keine Käufer mehr anlocken und gleichzeitig Staatsanleihen attraktive Renditen bieten, wird die Luft für weitere Kurssteigerungen dünner. Neue Impulse könnten heute die US-Verbraucherpreise und der Konjunkturbericht der Fed liefern. Für den DAX zeichnet sich zunächst eine Handelsspanne zwischen 25 250 und 25 500 Punkten ab.
Sie wollen sofort benachrichtigt werden, wenn etwas an der Börse passiert? Eröffnen Sie ein Demo-Konto und aktivieren Sie die „push notifications“!
CFDs und OTC Optionen sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 70% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs und OTC Optionen bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs und OTC Optionen funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.cmcmarkets.com.
Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
