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DAX öffnet Tür zum Allzeithoch – Das Thema Inflation scheint erledigt

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Der November ist fast vorbei und es war bislang der zweitbeste Monat für den Deutschen Aktienindex in diesem Jahr, nur übertroffen vom Januar, als der Index gut neun Prozent zulegen konnte. In den USA erlebten der S&P 500 und der Nasdaq 100 den besten Monat seit fast anderthalb Jahren, während die Anleihekurse weltweit so schnell stiegen wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr und die Renditen dementsprechend von ihren Hochs deutlich zurückkamen.

In den vergangenen vier Wochen haben sich Stimmung und Erwartungshaltung in Sachen Geldpolitik komplett gedreht. Die überwiegende Mehrheit der Anleger rechnet jetzt fest mit einer ersten Zinssenkung der Fed spätestens im Sommer kommenden Jahres. Andere gehen noch weiter und gehen von einer harten Landung der US-Wirtschaft und infolgedessen einer noch aggressiveren Lockerung der Geldpolitik in 2024 aus. Die schlechte Nachricht ist in diesem Fall, dass Zinssenkungen aufgrund einer Rezession nur auf den ersten Blick positiv wären.

In Deutschland ist es jetzt ebenfalls amtlich, dass sich die Inflation deutlich abschwächt. Die Inflationsrate war im November mit 3,2 Prozent so niedrig wie seit Juli 2021 nicht mehr. Dämpfend wirkte vor allem der starke Preisrückgang der Energiepreise. Damit ist klar, dass auch die Europäische Zentralbank den Autopiloten für Zinserhöhungen bald abschalten dürfte. Sie muss ab sofort in ihren Entscheidungen die Konjunkturdaten kritischer würdigen und bei einer sich verstetigenden Schwäche der europäischen Wirtschaft ebenfalls über Zinssenkungen nachdenken.

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Über den Experten

Konstantin Oldenburger
Konstantin Oldenburger

Konstantin Oldenburger ist Marktanalyst bei CMC Markets Deutschland mit Sitz in Frankfurt. Bei der Marktanalyse hat er sich auf die Charttechnik spezialisiert und bedient sich dabei der Elliot-Wellen-Theorie sowie den Fibonacci-Zahlen und Symmetrien, die am Markt auftreten. Dieser Ansatz berücksichtigt psychologische Dimensionen des Marktverhaltens, ohne auf statistische Analysen zu verzichten.

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