DAX® - 200-Tage-Linie angeknackst, Aufwärtstrend noch intakt
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200-Tage-Linie angeknackst, Aufwärtstrend noch intakt
Beim DAX® entfaltet sich eine gewisse Abwärtsdynamik. Gestern Mittag rutschte der deutsche Blue-Chip-Index erstmals wieder seit dem 23. Juli unter die 24.800er-Marke und droht damit auch den vielbeachteten 200-Tage-Durchschnitt preiszugeben. Dieser wurde erstmals seit Ende Mitte Juni unterschritten, aber noch nicht nachhaltig. Nun dient als möglicher Stabilisator der um 24.750 Zähler verlaufende, durch Tiefs von Ende April und Mitte Mai definierte Aufwärtstrend. Eine waagerechte Unterstützungszone befindet sich um 24.550/24.650 Punkte, wo sich das Drei-Monats- und das Zwei-Monats-Tief befinden. Aus Fibonacci-Sicht wäre nach dem Bruch des noch behaupteten 38,2-Prozent-Retracements der März-August-Aufwärtswelle aber eine Korrektur bis zur 50-Prozent-Marke bei 24.240 Zählern das plausible Szenario. Nach oben haben sich neue Widerstände etabliert. So ergab sich auch gestern wieder eine Abwärtslücke, die um 24.997/25.038 Zähler die erste Barriere darstellt. Ein weiteres Gap liegt bei 25.347/25.354 Punkten. Diesem nähert sich von oben ein zurzeit noch um 25.440 Zähler verlaufender, am Drei-Wochen-Hoch entspringender Abwärtstrend.
DAX® (Daily)
Quelle: stock3² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: stock3²
Bricht weitere wichtige Unterstützungen
Um mehr als die Hälfte war die Aktie von Rheinmetall gegenüber dem Jahreshoch bereits abgestürzt, doch nun wurde auch noch eine wegweisende Unterstützung durchbrochen. Damit ist noch nicht das bisherige 2026er-Tief leicht über der 900er-Marke gemeint, die auch zurzeit noch sicher behauptet wird. Jedoch wurde ein genau vier Jahre währender Aufwärtstrend mit der jüngsten Korrektur ein genau vierjähriger Aufwärtstrend gebrochen. Damit droht dem DAX®-Wert weiteres Abwärtspotenzial. Auf Schlusskursbasis kam es am Mittwoch ohnehin bereits zu einem 19-Monats-Tief, was ebenfalls bärisch zu interpretieren ist. Als nächstes Korrekturziel ist die Notierungslücke 832/834 Euro auszumachen. Aufgrund des kräftigen Anstiegs seit dem Angriffskriegs auf die Ukraine sind aber auch noch deutlich stärkere Rücksetzer denkbar. Auffällig ist die Unterstützung am waagerechten Bereich 660/670 Euro. Das logarithmische 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement der 2020/2025er-Aufwärtsbewegung liegt aber erst bei 470 Euro. Dagegen sorgt ein siebenwöchiger Abwärtstrend bei 1020 Euro für Widerstand und Gegenwind. Der bedeutendere neunmonatige Abwärtstrend verläuft inzwischen bei 1090 Euro.
Rheinmetall (Daily)
Quelle: stock3² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Rheinmetall
Quelle: stock3²
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