“Das wird die meistgehasste Bitcoin-Rallye aller Zeiten”
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Fast ein halbes Jahr lang stagnierte die Krypto-Leitwährung im Bärenmarkt, aber seit Mitte August nahm der Bitcoin-Kurs wieder Fahrt auf und konnte zuletzt an der Marke von 87.000 US-Dollar kratzen. Nach Angaben von CryptoQuant haben Anleger das Schlimmste hinter sich, denn erstmals seit März 2023 steht Bitcoin wieder nachhaltig über seinem gleitenden 365-Tage-Durchschnitt, was damals genau wie 2019 den Beginn eines neuen Bullruns markierte. Doch während die ersten Krypto-Experten schon wieder bullishe Prognosen für die kommenden Monate abgeben, dürften viele Anleger überrascht sein angesichts der Erholungsrallye – hatten sie diese doch erst im vierten Quartal erwartet.
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Laut Samson Mow, CEO von JAN3, könnte der kommende Höhenflug von Bitcoin auf überraschend wenig Gegenliebe aus der Community stoßen. In einem X-Post erklärt er: "Der nächste Aufschwung von Bitcoin wird die am meisten gehasste Rallye aller Zeiten sein. Jeder hatte die Gelegenheit, bei Kursrückgängen zu kaufen, hat dies aber nicht getan, weil er im Oktober auf 40.000 US-Dollar gewartet hat." Zwar ist auch ein weiterer Rücksetzer nicht auszuschließen, aber aktuell deutet vieles darauf hin, dass der BTC-Kurs sein Zyklustief bei 58.000 US-Dollar am Ende Juni erreicht hat.
Bitcoin-Sparplan gegen Timing-Versuche
"Zeit im Markt schlägt Market-Timing" ist eine der bekanntesten Börsenweisheiten überhaupt. Für Bitcoin gilt sie gleichermaßen wie für die Aktienmärkte, denn wer auf die perfekte Einstiegsgelegenheit wartet, der verpasst oft die renditestärksten Tage der Krypto-Leitwährung. Schon Ende Februar empfahl der populäre On-Chain-Analyst James Check daher, schrittweise einzusteigen: “Kauft den gesamten Boden. Dollar-Cost-Average für die nächsten sechs Monate, und nehmt eure Emotionen aus dem vorliegenden Problem heraus.”
Rückblickend handelt es sich um einen äußerst gewinnbringenden Ratschlag. Auch in der jetzigen Phase dürfte ein Bitcoin-Sparplan aber weiterhin sinnvoll sein, um automatisch zu investieren und damit Dollar-Cost-Averaging (DCA) zu betreiben. Zudem notiert der Kurs im Moment des Schreibens bei 84.600 US-Dollar, weiterhin ein 32-prozentiger Rabatt gegenüber dem Allzeithoch aus dem Oktober 2025.
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