Carl Zeiss Meditec kassiert nach schwachem Start Jahresausblick
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DOW JONES--Währungseffekte, ein schwaches Investitionsumfeld, Verschiebungen im China-Geschäft und andere Faktoren haben Carl Zeiss Meditec einen schwachen Start ins neue Geschäftsjahr beschert. Umsatz und operativer Gewinn gingen im ersten Quartal deutlich zurück. Zudem geht der im MDAX und TecDAX notierte Konzern nicht mehr davon aus, den Ausblick für das Geschäftsjahr 2025/26 zu erreichen. Carl Zeiss Meditec stellt spätestens zum Halbjahresbericht am 12. Mai einen neuen Ausblick sowie weitere Reorganisations- und Kostensenkungsmaßnahmen in Aussicht.
Bislang war Carl Zeiss für das gesamte Geschäftsjahr von einem Umsatzanstieg auf rund 2,3 Milliarden Euro und einer EBITA-Marge von 12,5 Prozent ausgegangen.
Im ersten Quartal sank der Umsatz nach vorläufigen Zahlen auf 467 Millionen Euro von 490 Millionen Euro, was der Konzern vor allem auf negative Wechselkurseffekte zurückführte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) ging auf 8 Millionen von 35 Millionen Euro im Vorjahr zurück.
Carl Zeiss Meditec verwies unter anderem auf das schwache Umfeld in der Region Americas wegen der politischen Unsicherheit sowie auf die Kalenderverschiebung der Wintersaison für refraktive Behandlungen in China rund um das chinesische Neujahrsfest. Außerdem rechnet der Konzern mit Preisdruck in China. Zudem habe man im Schlussmonat starke Auslieferungen verzeichnet, die zum schwachen Start ins neue Geschäftsjahr beitrugen.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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