BlackRock plant Bitcoin ETF mit Verlustschutz: Was Anleger dafür aufgeben müssen
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Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock plant einen neuen Bitcoin ETF, der Anleger bei Kursverlusten teilweise absichern soll. Am Montag reichte das Unternehmen bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für den iShares Bitcoin Managed Protection ETF ein. Anders als klassische Spot ETFs soll das neue Produkt nicht nur von steigenden BTC-Kursen profitieren, sondern auch einen gewissen Schutz bei fallenden Preisen bieten. Im Gegenzug wären die möglichen Gewinne nach oben begrenzt.
Als Grundlage dient BlackRocks bestehender iShares Bitcoin Trust (IBIT), der im Januar 2024 an den Start ging und mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 66 Milliarden US-Dollar inzwischen der größte amerikanische Bitcoin Spot ETF ist. Der geplante Fonds soll dessen Kursentwicklung über eine spezielle Anlagestrategie abbilden und einen Teil möglicher Verluste auffangen.
Bitcoin-Anleger sollen vor stärkeren Verlusten geschützt werden
Für die Absicherung soll der Fonds auf Optionsgeschäfte zurückgreifen, deren Wert an die Entwicklung des bestehenden Bitcoin ETFs gekoppelt ist. Mit dieser Strategie will BlackRock stärkere Kursverluste begrenzen, ohne vollständig auf mögliche Gewinne zu verzichten. Einen garantierten Kapitalschutz bietet das Produkt allerdings nicht, da die Absicherung von den jeweiligen Marktbedingungen und der konkreten Ausgestaltung der Optionen abhängt.
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Ein weiterer Unterschied zum klassischen Bitcoin ETF liegt bei den möglichen Kursgewinnen. Während IBIT grundsätzlich von steigenden Kursen profitiert, soll die Rendite des neuen Fonds ab einer bestimmten Grenze gedeckelt werden. Wer sich für den zusätzlichen Schutz entscheidet, verzichtet somit auf einen Teil des Gewinnpotenzials, falls der Bitcoin-Kurs besonders stark steigt.
BlackRock erweitert damit sein bestehendes Angebot rund um die Kryptowährung: Erst im Juni brachte der Vermögensverwalter den iShares Bitcoin Premium Income ETF auf den Markt, der mithilfe von Optionsgeschäften regelmäßige Einnahmen erzielen soll. Mit den unterschiedlichen Produkten kann das Unternehmen Kunden ansprechen, die zwar in BTC investieren möchten, dabei aber verschiedene Risiken eingehen wollen.
Ob und wann der neue ETF tatsächlich auf den Markt kommt, bleibt vorerst offen. Bloomberg-Analyst James Seyffart verwies darauf, dass es sich bereits um den dritten Bitcoin ETF-Antrag von BlackRock handelt. Auffällig ist dabei, dass sich der Vermögensverwalter weiterhin auf Bitcoin und Ethereum konzentriert, während andere Anbieter längst Fonds auf Kryptowährungen wie XRP oder Solana aufgelegt haben.
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