BlackRock-Chef prognostiziert 20-Billionen-Markt für Tokenisierung
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BlackRock-CEO Larry Fink sieht in seinem jährlichen Aktionärsbrief für 2026 die Tokenisierung von Real World Assets (RWA) als den zentralen Wachstumstreiber der kommenden Dekade. Fink adressiert darin die wachsende Exklusion am Kapitalmarkt.
Während die Hälfte der US-Bevölkerung derzeit keine Investments an öffentlichen Märkten hält, bietet die Blockchain-Technologie laut Fink die notwendige Skalierbarkeit für eine globale finanzielle Inklusion. Der Vermögensverwalter positioniert sich damit klar gegen eine drohende Vermögenskonzentration durch Künstliche Intelligenz und setzt auf Ethereum als technologische Basis.
Tokenisierung gegen KI-Macht
Fink zieht eine direkte Parallele zur Verbreitung von Smartphones. Da bereits die Hälfte der Weltbevölkerung eine digitale Wallet besitzt, betrachtet BlackRock diese Infrastruktur als logischen Nachfolger klassischer Wertpapierdepots. Der Zugriff auf ein breit gefächertes Portfolio aus Unternehmensanteilen und Anleihen müsse laut Fink so intuitiv funktionieren wie das Versenden einer digitalen Zahlung.
Diese technologische Transformation dient laut dem BlackRock-Chef auch als Puffer gegen die sozialen Auswirkungen der KI-Revolution. Während Künstliche Intelligenz droht, Wohlstand bei wenigen hochspezialisierten Unternehmen zu bündeln, schafft die Tokenisierung eine Infrastruktur für eine breitere Teilhabe am Produktivkapital.
“Wie das Internet in 1996”
Die On-Chain-Daten untermauern Finks Optimismus. Während weite Teile des Krypto-Sektors zuletzt stagnierten, verzeichnete das RWA-Segment eine steile Wachstumskurve. Lag das verwaltete Vermögen (AUM) im Jahr 2022 noch bei rund 5 Milliarden US-Dollar, stieg dieser Wert bis März 2026 auf über 26 Milliarden US-Dollar an. Damit etabliert sich die Tokenisierung realer Vermögenswerte als einer der wenigen Sektoren mit messbarer, fundamentaler Adoption.
Fink dämpft jedoch die Erwartungen an einen abrupten Systemwechsel. Die Transformation der Finanzarchitektur erfolge nicht “über Nacht”. Vielmehr entstehe schrittweise eine belastbare Brücke zwischen TradFi und Krypto-Innovatoren. Den aktuellen Entwicklungsstand vergleicht der BlackRock-CEO mit der Frühphase des World Wide Web: “Wir glauben, dass die Tokenisierung heute in etwa dort steht, wo das Internet 1996 stand.”
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