Bitcoin kämpft erneut mit 87.000 US-Dollar – doch dieses Signal ist bullish
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Bitcoin-Investoren müssen weiter geduldig auf eine Rallye warten. Denn: Der Bitcoin-Kurs fällt am heutigen Dienstagmorgen auf unter 85.500 US-Dollar zurück. Erst gestern ist die Krypto-Leitwährung an der Marke von 87.000 US-Dollar abgeprallt. Seit dem 23. September scheiterte Bitcoin damit bereits zum dritten Mal an diesem Kursniveau.
Auch am Altcoin-Markt überwiegen die Verluste: BNB gibt 2,5 Prozent ab, Ether, XRP, Solana und Dogecoin verlieren zwischen einem und zwei Prozent. Gegen den schwächeren Gesamtmarkt behauptet sich Hyperliquid mit einem Plus von drei Prozent. Noch deutlicher steigen Cardano mit elf Prozent, The Graph mit sieben Prozent und Near mit ebenfalls sieben Prozent.
Trotz des jüngsten Rücksetzers entwickelt sich Bitcoin im bisherigen Oktober besser, als es die historische Saisonalität erwarten ließe. Wie der Finanzdienstleister Coinjuice auf X hervorhebt, waren die ersten drei Oktobertage in der Vergangenheit im Durchschnitt die schwächste Drei-Tages-Phase des gesamten Monats, in der Bitcoin durchschnittlich 0,66 Prozent verlor. "2026 hat sich bereits besser gehalten", schreibt Coinjuice.
Strategy stockt Bitcoin-Bestand weiter auf
Neue Nachfrage kommt auch von Strategy, fällt gemessen am Gesamtbestand des Unternehmens derzeit jedoch gering aus. In der vergangenen Woche kaufte der Konzern 334 Bitcoin hinzu und erhöhte seine Bestände zum 4. Oktober auf insgesamt 848.000 BTC. Angesichts des überschaubaren Kaufvolumens reichte die Transaktion nicht aus, um einen erkennbaren Ausschlag beim Bitcoin-Kurs auszulösen.
Für das dritte Quartal verbuchte Strategy zudem einen Gewinn von 21 Milliarden US-Dollar auf seine digitalen Vermögenswerte. Dabei handelt es sich um einen Buchgewinn, der aus dem gestiegenen Wert der Bestände resultiert und nicht um realisierte Erlöse.
Fed-Protokoll könnte neue Impulse für Bitcoin liefern
Am Mittwoch rücken zwei Termine aus den USA in den Fokus: Um 17 Uhr MEZ veröffentlicht die New York Fed ihre Umfrage zu den Inflationserwartungen, bevor um 20 Uhr das Protokoll der Fed-Sitzung vom 16. September folgt. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung am 28. Oktober ist laut CME FedWatch Tool zuletzt von rund 70 auf 22 Prozent gefallen. "Verharren die Inflationserwartungen nahe dem Vormonatswert und zeigt das Protokoll breite Unterstützung für weitere Schritte, dürfte die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung im Oktober wieder zunehmen", sagt BTC-ECHO Marktexperte Stefan Lübeck.
Für Bitcoin ist vor allem die mögliche Reaktion des US-Dollars relevant. "Das stärkt den Dollar-Index, was wiederum negativ auf Risikoanlagen wie Bitcoin wirken könnte", so Lübeck. Sollten die Inflationserwartungen dagegen wie prognostiziert sinken und das Protokoll Uneinigkeit innerhalb der Fed zeigen, könnte sich die Zinsdebatte stärker auf Dezember verlagern. "Der US-Aktienmarkt und in der Folge auch der Krypto-Sektor könnten profitieren." Mehr dazu hier: Was wird für Bitcoin und Krypto diese Woche wichtig?
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