Kommentar
09:04 Uhr, 11.02.2026

Bitcoin bei 65.000 US-Dollar: "Krypto ist offiziell im Bärenmarkt"

Während der Dow neue Rekorde feiert, rutscht Krypto tiefer in die Angstzone. Droht Bitcoin der nächste Abverkauf?

Erwähnte Instrumente

  • Bitcoin notiert aktuell bei rund 65.000 US-Dollar und verzeichnet damit ein Tagesminus von 3 Prozent. Zwar hat sich die Kryptowährung seit dem 52-Wochen-Tief bei 60.000 US-Dollar am 6. Februar um rund 10 Prozent erholt. Dennoch liegt BTC weiterhin etwa 47 Prozent unter dem Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar aus dem Oktober 2025.
  • Ethereum zeigt sich noch schwächer. Mit einem Kurs von etwa 2.000 US-Dollar verliert ETH innerhalb von 24 Stunden rund 5,1 Prozent. Das BTC/ETH-Verhältnis liegt bei rund 34,3, dem höchsten Stand seit Jahresbeginn. Ethereum underperformt deutlich gegenüber Bitcoin.
  • Die Marktstimmung bleibt extrem angespannt. Der Fear & Greed Index pendelt zwischen 9 und 14 Punkten. Der Bereich gilt als “extreme Angst”. Gleichzeitig ist das Open Interest bei Bitcoin-Futures um rund 42 Prozent eingebrochen, ein Zeichen für massive Enthebelung.
  • Auch die Wortwahl in der Community spricht eine klare Sprache: Begriffe wie “Capitulation” und “Bear Market” dominieren die Diskussionen auf Crypto Twitter und Reddit. Selbst im sonst aktiven r/CryptoCurrency-Forum herrscht auffällige Zurückhaltung. Der Daily Thread zählte zuletzt lediglich zwölf Kommentare.
  • Der Newsletter Bankless bringt es auf den Punkt: “Krypto ist offiziell im Bärenmarkt.” Auch andere Analysten diskutieren, ob das jüngste Tief bei 60.000 US-Dollar eine ähnliche Bedeutung erlangen könnte wie die 20.000-Dollar-Marke im vergangenen Zyklus.
  • Während der Kryptomarkt schwächelt, präsentieren sich die US-Börsen uneinheitlich. Der Dow Jones markierte mit 50.188 Punkten ein neues Rekordhoch und liegt seit Jahresbeginn rund 4,4 Prozent im Plus. Der S&P 500 verlor leicht, während der Nasdaq um 0,6 Prozent nachgab und damit im Jahresverlauf leicht negativ notiert.
  • Belastet werden insbesondere Technologie- und Finanzwerte. Nachbörslich gerieten unter anderem Wells Fargo und Charles Schwab mit Kursverlusten von über sieben Prozent unter Druck. Hintergrund sind Sorgen über mögliche KI-bedingte Disruptionsrisiken im Finanzsektor.

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