BAYER - Eine Empfehlung macht noch keinen Sommer
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UBS empfiehlt Bayer zum Kauf und setzt das Kursziel auf 52 Euro; Analyst Matthew Weston sieht bei der Lösung der Glyphosat-Probleme ein Chancenübergewicht und ist für die wichtigsten Wachstumstreiber im Pharmabereich optimistisch. Zudem spreche die jüngste Kursschwäche für einen Kauf. Quelle: stock3 Börsen-Live-Ticker
Grundsätzlich kann diese Einschätzung nach dem Sprung über den Widerstand bei 31,03 EUR und der damit erfolgten Aktivierung eines großen bullischen Doppelbodens sowie des im Dezember gelungenen Ausbruchs über die mittelfristige Abwärtstrendlinie auch aus charttechnischer Perspektive unterschrieben werden.
Allerdings hat sich schon nach meiner letzten Analyse gezeigt, wie wichtig das Timing bei den Anteilen von Bayer aktuell ist und wie wenig man sich derzeit auf Kaufsignale verlassen kann: Die damals gelungene Ausbruchsbewegung wurde trotz des vorherigen Aufwärtstrends und der Nachricht, dass ein Sammelvergleich beim Rechtsstreit um Roundup geschlossen werden konnte, sofort wieder abverkauft. Der spätere Bruch der Unterstützung bei 43,20 EUR bildete gleichzeitig den Auftakt für die seither laufende Pullbackbewegung an die gebrochene mittelfristige Abwärtstrendlinie. Ausgehend von einem Zwischentief bei 35,20 EUR versucht man seit letzter Woche, die Aktie wieder zu stabilisieren. Eine positive Reaktion auf die heutige Analysteneinschätzung könnte dem Kurs weiteren Auftrieb geben.
