Analyse

BASF - Quartalszahlen bekannt, Aktie noch regungslos

Die vorbörslich veröffentlichten Quartalsergebnisse quittieren die Anleger bei BASF aktuell mit leichten Abgaben. Der steile Kursanstieg der letzten Tage bleibt davon zwar noch unberührt. Um ihn aber fortzusetzen, muss die derzeitige Passivität überwunden werden.

Erwähnte Instrumente

  • BASF SE
    ISIN: DE000BASF111Kopiert
    Kursstand: 67,080 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • BASF SE - WKN: BASF11 - ISIN: DE000BASF111 - Kurs: 67,080 € (XETRA)

BASF erzielt im 2. Quartal einen Umsatz von €19,753 Mrd (VJ: €12,68 Mrd, vorläufig: €19,75 Mrd), ein EBT von €2,18 Mrd (VJ: -€923 Mio), ein Ebit von €2,316 Mrd (VJ: €59 Mio, vorläufig: €2,316 Mrd) und einen Nettogewinn von €1,654 Mrd (VJ: -€878 Mio). Aublick für 2021 bestätigt.Quelle: Guidants News

Dass die Quartalszahlen des Chemieriesen BASF extrem gut ausfallen würden, hatte man vor drei Wochen bei der Vorabveröffentlichung schon feststellen können. Daher sind die heutigen Quartalsergebnisse keine große Überraschung und für den Kurs auch kein Turbo mehr, den die Aktie aber durchaus gebrauchen könnte:

Starke Hürden versperren den Weg nach Norden

Nach einem Doppeltop bei 72,88 EUR setzte der Wert nämlich im April zu einer Korrektur an, die zuletzt sogar schon zweimal unter den Support bei 66,27 EUR geführt hatte. Ein drohendes Verkaufssignal konnte zwar durch einen Konter bei 63,83 EUR in der Vorwoche verhindert werden. Jetzt muss die Käuferseite aber auf der Oberseite dicke Bretter bohren, um aus der Erholung eine Aufwärtstrendfortsetzung werden zu lassen:

Zunächst muss dafür die Barriere bei 68,30 EUR und somit gleichzeitig die kurzfristige Abwärtstrendlinie gebrochen werden. Und als ob das nicht schon Herausforderung genug wäre, wartet bei 69,25 EUR schon der nächste massive Widerstand, an dem sich die Bullen die Zähne ausbeißen können. Letztlich wäre erst über dieser Marke ein tragfähiges Kaufsignal gelungen. Dafür hätte der Wert dann aber die Chance, sehr schnell an das Rallyhoch zu steigen.

Wenig Spielraum auf der Unterseite

Sollte die Aktie dagegen aus der Seitwärtsspanne der letzten vier Tage und zudem auch unter 66,27 EUR zurückfallen, wird es eng für eine Fortsetzung der Erholung. Unterschreitet man dann auch den Bereich um 65,50 EUR, dürfte die BASF-Aktie bis 63,83 EUR einbrechen. Darunter wäre ein weitreichendes Verkaufssignal aktiviert, dem Verluste bis zunächst 59,88 EUR, mittelfristig jedoch bis 57,92 EUR folgen könnten.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services PROmax.

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