Aktionärsschützer trommeln für Präsenz-Hauptversammlungen
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FRANKFURT (Dow Jones) - Die DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) macht sich erneut für eine Rückkehr zur Hauptversammlung in Präsenz stark. Mit ihrem Schweizer Partner Ethos, unterstützt von Shareholders for Change und dem europäischen Verband BetterFinance, hat die DSW nach eigenen Angaben die Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden der "Präsenz-Verweigerer" im DAX aufgefordert, 2025 wieder in Präsenz zu tagen. Andererseits würden sie gegen eine dann notwendige Satzungsermächtigung zur Fortführung des virtuellen Formates stimmen.
"Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag festgeschrieben, auch im virtuellen Format die Aktionärsrechte uneingeschränkt zu wahren", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. "Auch nach der fast beendeten zweiten HV-Saison unter der neuen Gesetzgebung ist aus Sicht der Anleger klar, dass dieses wichtige Ziel in der Umsetzung nicht erreicht worden ist."
Der Aufruf der DSW richtet sich vor allem an Allianz, Beiersdorf, BMW, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Eon, Infineon, Mercedes Benz, Merck KGaA und Siemens.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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