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17:38 Uhr, 10.02.2026

Aktien Schweiz kaum verändert - Richemont und Swatch mit Gewinnen

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DOW JONES--Die abwartende Tendenz am schweizerischen Aktienmarkt hat sich auch am Dienstag weiter fortgesetzt. Teilnehmer sprachen erneut von einem zurückhaltenden Handel. Mit dem offiziellen Arbeitsmarktbericht für Januar am Mittwoch sowie den Januar-Verbraucherpreisdaten am Freitag stehen im Wochenverlauf wichtige US-Daten an. Diese könnten Hinweise auf den Zinskurs der US-Notenbank liefern. Der Umsatz im US-Einzelhandel stagnierte im Dezember derweil, während Volkswirte einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet hatten. Die Daten werden stark beachtet, da der private Konsum für etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung steht.

Der SMI erhöhte sich um einen halben Punkt auf 13.518 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich demnach elf Kursgewinner und neun -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 16,95 (Vortag: 16,91) Millionen Aktien.

Der Schweizer Franken zeigte gegenüber dem Euro weiter Stärke und kletterte auf den höchsten Stand seit 2015. Wetten auf einen langfristigen Rückgang der Kaufkraft des Dollars - oder eine Dollar-Entwertung - würden Anleger dazu veranlassen, nach alternativen sicheren Häfen, einschließlich des Frankens, zu suchen, so die Analysten der ING. Zudem scheine die Schweizerische Nationalbank angesichts der Franken-Stärke entspannt zu sein, möglicherweise weil sich das europäische Wachstum belebe und ihre Möglichkeiten, die Zinsen zu senken oder Interventionen einzusetzen, begrenzt aussähen, hieß es weiter.

Bei den Einzelwerten legten die Aktien von Richemont (+2,2%) und Swatch (+2,4%) deutlich zu. Der französische Luxusgüterkonzern Kering will nach Jahren des Rückgangs im Jahr 2026 wieder auf Wachstumskurs zurückkehren und treibt dafür einen Sanierungsplan voran. Vor allem der positive Ausblick auf die Trendwende bei Gucci trieb die Aktie an. Kering scheint auf dem richtigen Weg zu sein, nachdem das Unternehmen im Schlussquartal 2025 eine ordentliche sequentielle Verbesserung gezeigt hat, so die Analysten der Deutschen Bank.

Die zuletzt stark gestiegenen zyklischen Aktien kamen dagegen etwas zurück. So ging es für die Holcim-Aktie um 1,2 Prozent nach unten und Amrize verloren 1,1 Prozent. Ein uneinheitliches Bild zeigten die defensiven Index-Schwergewichte. Während die Titel von Novartis und Nestle um jeweils 0,7 Prozent zulegten, büßten die Papiere von Roche 0,8 Prozent ein.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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