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17:39 Uhr, 29.01.2024

Aktien Schweiz etwas fester - Holcim gesucht

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ZÜRICH (Dow Jones) - Mit kleinen Kursgewinnen ist der schweizerische Aktienmarkt am Montag aus dem Handel gegangen. Der SMI gewann 0,3 Prozent auf 11.430 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursgewinner und neun -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 20,4 (zuvor: 18,52) Millionen Aktien.

Meist hielten sich die Anleger zurück, denn zur Wochenmitte steht der Zinsentscheid der US-Notenbank auf der Agenda, am Donnerstag folgt die Bank of England. Auch die Lage im Nahen Osten ließ die Anleger vorsichtig agieren. Am Wochenende kamen drei US-Soldaten in Jordanien bei einem Drohnenangriff ums Leben. Die USA machen dafür eine militante pro-iranische Gruppe verantwortlich. Der tödliche Angriff nährt die Furcht vor einer direkten Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Ölförderland Iran.

Zudem geht die Bilanzsaison in dieser Woche in eine neue Runde. Am Mittwoch wird Novartis über den Geschäftsverlauf 2023 berichten, am Donnerstag folgen ABB und Roche.

Unterstützung kam von den Schwergewichten Nestle (+0,9%) und Novartis (+0,5%), aber auch von einem kräftigen Plus der Holcim-Aktie. Der Kurs des Zementkonzerns stieg um 4,7 Prozent, nachdem dieser die Abspaltung seines Amerikageschäfts angekündigt hatte. Analysten befürworteten den Schritt.

Lonza rückten nach dem Kurssprung von gut 14 Prozent zum Wochenausklang am Montag um weitere 2,6 Prozent vor. Mehrere Analysten hatten sich positiv zu den Aussichten der Aktie geäußert und ihre Kursziele erhöht.

In der zweiten Reihe verbilligten sich Julius Bär um 1,1 Prozent. Ursächlich waren Medienberichte, wonach die Bank bei Vorlage von Geschäftszahlen in dieser Woche neue Abschreibungen im Zusammenhang mit der Signa-Pleite in Höhe von 400 Millionen Franken bekanntgeben könnte.

Daneben wurden vorläufige Geschäftszahlen von Pierer Mobility (unverändert) eher verhalten aufgenommen. Die Zahlen hätten ungefähr in der Mitte des Prognosekorridors gelegen, kommentierten die Analysten von Stifel. Für das laufende Jahr plant Pierer Kostensenkungen, um die Rentabilität des Unternehmens zu sichern. Der Umsatz wird voraussichtlich in etwa auf Vorjahresniveau stagnieren.

Interroll (-0,8%) hatte für 2023 einen Umsatzrückgang ausgewiesen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/jhe

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