Kommentar
11:33 Uhr, 24.09.2026

56 Prozent würden Stablecoins nutzen, wenn dieser Schutz greift

Viele US-Verbraucher kennen Stablecoins kaum. Eine Visa-Umfrage zeigt, was ihre Bereitschaft zur Nutzung deutlich steigern könnte.

Laut einer Visa-Umfrage würde mehr als jeder zweite US-Amerikaner Stablecoins nutzen, wenn diese mit Schutzmechanismen wie bei Banken verbunden wären. Mit Betrugsschutz und Einlagensicherung steigt die Nutzungsbereitschaft von 36 auf 56 Prozent.

Für 64 Prozent der Befragten hängt das Vertrauen stärker vom Anbieter als von der Technologie ab. Werden Stablecoins über einen bestehenden Finanzdienstleister angeboten, steigt die Nutzungsbereitschaft auf 45 Prozent. Das größte Vertrauen genießen traditionelle Geschäftsbanken mit 61 Prozent, knapp vor globalen Zahlungsnetzwerken mit 60 Prozent.

Stablecoins bleiben vielen unbekannt

Trotz des wachsenden Interesses sind Stablecoins für viele Verbraucher Neuland. 56 Prozent der Befragten hatten noch nie davon gehört. Einige Teilnehmer, die Stablecoins kannten, gingen zudem fälschlicherweise davon aus, dass deren Wert ähnlich wie bei Bitcoin schwankt.

Für die Studie „Money Travels 2026“ befragte Morning Consult im Auftrag von Visa 2.192 Erwachsene in den USA zwischen dem 24. Februar und dem 2. März.

Das weltweite Angebot an US-Dollar-Stablecoins liegt inzwischen bei mehr als 295 Milliarden US-Dollar. Rund 183,4 Milliarden US-Dollar entfallen auf Tethers USDT, knapp 76 Milliarden US-Dollar auf Circles USDC.

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