200-Millionen-Deal: Deutsche Börse steigt bei Kraken-Mutter ein
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Die Muttergesellschaft der Krypto-Börse Kraken, Payward, hat sich eine Investition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar von der Deutsche Börse Group gesichert. Die Investition folgt auf das Engagement von Citadel Securities. Das berichtet Bloomberg.
Kraken-Bewertung mit Abschlag
Die Transaktion baue auf eine Partnerschaft auf, die die in den USA ansässige Krypto-Börse und der deutsche Börsenbetreiber bereits vor Monaten geschlossen hätten. Die Deutsche Börse erhält durch die Vereinbarung einen vollständig verwässerten Anteil von 1,5 Prozent an dem Unternehmen. Daraus ergibt sich eine Bewertung von rund 13,3 Milliarden US-Dollar. Das liegt unter den 20 Milliarden US-Dollar vom November. Der Abschluss der Transaktion wird im zweiten Quartal erwartet, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigung.
“Heute hat die Deutsche Börse Group eine strategische Investition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar in Payward bekannt gegeben, die einheitliche Finanzinfrastrukturplattform, die eine Produktfamilie antreibt, zu der auch Kraken gehört”, sagte der Sprecher. “Wir sind stolz darauf, wofür dieser Moment steht.”
Krypto-Adoption schreitet voran
Kraken ist eine der größten globalen Krypto-Börsen. Die Deutsche Börse betreibt große Handelsplätze, darunter die Frankfurter Wertpapierbörse, und stellt Clearing-Infrastruktur in ganz Europa bereit. Bereits im vergangenen Jahr hatten beide Unternehmen eine Partnerschaft mit dem gemeinsamen Ziel geschlossen, traditionelle Finanzmärkte und Krypto-Märkte für institutionelle Kunden stärker in einem einheitlichen System zusammenzuführen.
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Die jüngste Investition zeigt, dass sich die Beziehung über eine reine Zusammenarbeit hinaus zu einem Kapitalengagement entwickelt. Laut dem Sprecher konzentrieren sich beide Seiten darauf, “eine einzige, kohärente Infrastruktur für institutionelle Kunden” aufzubauen, anstatt parallele Systeme aufrechtzuerhalten.
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