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14:09 Uhr, 12.07.2023

Rohöl Brent: IEA erwartet weiterhin angespannten Ölmarkt

Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch rechnet bis zum Jahresende mit einem Anstieg des Brentölpreises auf 85 US-Dollar je Barrel.

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    Kursstand: 79,476 $/bbl. (JFD Brokers) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) Fatih Birol hat bekräftigt, dass sich der Ölmarkt in der zweiten Jahreshälfte aufgrund einer starken Ölnachfrage aus China und anderen Schwellenländern in Kombination mit den Angebotskürzungen der OPEC+ anspannen wird, wie Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch in der Dienstags-Ausgabe von „Rohstoffe Aktuell“ schreibt.

Auch das schleppende Wirtschaftswachstum dürfte dem nicht entgegenstehen. In der Prognose vom letzten Monat habe die IEA mit einem Angebotsdefizit von rund zwei Millionen Barrel pro Tag im zweiten Halbjahr gerechnet. Das Nachfragewachstum in diesem Jahr solle dabei zu 90 Prozent aus Ländern außerhalb der OECD kommen, heißt es weiter.

„Neue Prognosen veröffentlicht die IEA in dieser Woche. Aufgrund der seither erfolgten Ankündigung weiterer Produktionskürzungen seitens einiger OPEC+-Länder könnte die von der IEA erwartete Unterversorgung sogar noch etwas größer ausfallen. Dies unterstützt unsere Prognose eines Anstiegs des Brentölpreises auf 85 US-Dollar je Barrel bis zum Jahresende“, so Fritsch.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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