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08:49 Uhr, 06.05.2024

DAX – Kursstabilisierung am GD 50 weckt Kaufinteresse

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Gap Up
Signaldatum: Signaldatum: 26.04.2024 - Für dieses Signal und die entsprechende Markterwartung können folgende Produkte interessant sein*:
55 % Wahrscheinlichkeit für eine 2 % Rally in den nächsten 10 Handelstagen » ENDLOS TURBO LONG 15.729,79 OPEN END
Hebel etwa bei 7,85
DJ6W1D
36 % Wahrscheinlichkeit für einen 2 % Kursrückgang in den nächsten 10 Handelstagen » ENDLOS TURBO SHORT 20.266,89 OPEN END
Hebel etwa bei 8,04
DQ145M

DAX-Analyse für Montag, den 6. Mai 2024

DAX – Kursstabilisierung am GD 50 weckt Kaufinteresse

» Barriere liegt bei 18.144 Punkten

In der letzten Woche konnte der DAX nach einem Kurssprung am Montag nicht nachhaltig über das lokale Maximum vom 24. April ausbrechen. Infolgedessen setzte eine Korrekturbewegung ein. Diese konnte allerdings an den letzten drei Handelstagen am GD 50 aufgefangen werden. Obendrein wurde nach den Verlaufstiefs vom 19. April und 25. April am 02. Mai ein weiteres, höheres lokales Minimum verzeichnet. Diese Ausgangsbasis könnte wiederum die Fortsetzung des seit Ende Oktober 2023 laufenden Aufwärtstrends begünstigen. Damit sich dieses Szenario entfalten kann, muss der DAX in dieser Woche nachhaltig über den GD 50 und GD 20 ausbrechen. In diesem Fall würden zwei mittelfristig relevante Kaufsignale entstehen, welche zusammen mit dem seit Mitte November 2023 bestehenden Kaufsignal des GD 200 die Basis für einen neuen Trendschub ebnen könnten. Die Slow Stochastik weist derweil ein belastendes Verkaufssignal aus und die Konsolidierung der letzten Tage hat dazu beigetragen, dass sich die Bollinger Bänder zusammenziehen. Sofern der DAX heute zu einer neuen Aufwärtswelle ansetzen sollte, könnte er in Richtung des Tageshochs vom 30. April bei 18.144 Punkten (Widerstand 1) tendieren. Der nachhaltige Kursanstieg über dieses Hindernis könnte weitere Kursanstiege bis zum oberen Bollinger Band und dem lokalen Maximum vom 29. April bei 18.233 Punkten (Widerstand 2) auslösen. Impulse erwarten die Anleger zum Auftakt der neuen Handelswoche, insbesondere durch die Einkaufsmanagerindizes für die Dienstleistungen im April aus Deutschland und Europa. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,3 % getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Marke von 17.629 Punkten (Unterstützung 2) auf Schlusskursbasis unterschreitet.

» Präferiertes Szenario: Kaufsignale könnten Kursanstiege auslösen

An den letzten drei Handelstagen konnte sich der DAX im Bereich des GD 50 stabilisieren. Sollte dieser gleitende Durchschnitt nachhaltig verteidigt und der GD 20 ebenfalls wieder überboten werden, dann könnten diese beiden Kaufsignale in Kombination mit der übergeordneten Aufwärtstrendstruktur und dem seit Mitte November 2023 bestehenden Kaufsignal des GD 200 die Basis für die Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends legen. Belastet wird dieses Szenario derzeit allerdings auch durch ein Verkaufssignal der Slow Stochastik. Der Oszillator wird erst wieder ein Kaufsignal triggern, wenn die grüne Signallinie über die rote Linie steigt. Die Konsolidierung auf hohem Niveau hat derweil in den letzten Tagen dazu beigetragen, dass sich die Bollinger Bänder zusammengezogen haben.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 %, seit dem 02.01.2000, mit einer Rally von 2 % zu rechnen.

Charttechnisch könnte der nachhaltige Kursanstieg über den GD 20 und GD 50 weiteres Kaufinteresse erzeugen, wodurch wiederum Kursanstiege bis zum Tageshoch vom 30. April bei 18.144 Punkten (Widerstand 1) möglich wären. Der Kursanstieg über dieses Hindernis könnte den Index wiederum bis zum lokalen Maximum vom 29. April bei 18.233 Punkten (Widerstand 2) und dem oberen Bollinger Band führen. Nur wenn diese Distributionszone ebenfalls überboten wird, könnte der seit Ende Oktober 2023 bestehende Aufwärtstrend anschließend wieder in Richtung des Allzeithochs tendieren. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 15.729,79 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DJ6W1D)* mit einem Basispreis von 15.729,79 Punkten. Der Hebel liegt am 06.05.2024 um 07:00 Uhr bei rund 7,85. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Unterstützung bei 17.629 Punkten (Unterstützung 2) fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind

» Gegenszenario: Neue Verkaufswelle in Vorbereitung

Charttechnisch hat der DAX durch die lokalen Hochpunkte vom 24. April und 29. April ein potenzielles Doppeltop ausgebildet, welches wiederum in der letzten Woche eine Korrekturbewegung begünstigt hat. Dabei ist der Index temporär unter den GD 20 und GD 50 gesunken, wodurch die Basis für eine weitere Abwärtswelle gelegt wurde. Dieses Szenario wird neben den enger werdenden Bollinger Bändern auch durch ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik bestätigt. Sollte der Index in dieser Woche nachhaltig unter die beiden gleitenden Durchschnitte sinken, dann könnten die entstehenden Verkaufssignale eine Korrekturbewegung bis zum unteren Bollinger Band auslösen.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 36 %, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2 % zu rechnen.

Wenn die Bären die seit Anfang April bestehende Korrekturbewegung nach der Etablierung eines niedrigeren Doppeltops in der jüngeren Vergangenheit ausweiten sollten, dann könnte der DAX in dieser Woche in Richtung des Verlaufstiefs vom 25. April bei 17.795 Punkten (Unterstützung 1) tendieren. Der nachhaltige Abverkauf unter diesen Haltebereich würde wiederum die Basis für Folgeverluste bis zum unteren Bollinger Band legen. Nach der Berührung des unteren Bollinger Bandes könnte die etablierte Abwärtstrendstruktur den Index bis zum lokalen Minimum vom 19. April bei 17.629 Punkten (Unterstützung 2) sinken lassen. Nur wenn auch dieses Support-Niveau nachhaltig unterboten wird, würde das Szenario einer übergeordneten Trendwende nachhaltig bestätigt werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 20.266,89 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DQ145M)* mit einem Basispreis von 20.266,89 Punkten. Der Hebel liegt am 06.05.2024 um 07:00 Uhr bei 8,04. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX über die Marke von 18.233 Punkten (Widerstand 2) steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: https://www.dzbank-wertpapiere.de/markets/daxanalyse

Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Eine Kerze im Chart entspricht einer Börsenwoche. Quelle: https://www.dzbank-wertpapiere.de/markets/daxanalyse

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Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video:

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Up“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 03.05.2024. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Chartsignal: Gap Up. Change: 0.004

– Performance> 1,20 %Perioden: 1

– Performance< 3,50 %Perioden: 5

– Abstand vom Hoch< 4,00 %Perioden: 250

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 63%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastik

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastik wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)


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Marvin Herzberger


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