RWE will das US-Geschäft um Gas-Spitzenlastkraftwerke erweitern
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DOW JONES--Die von RWE bis 2031 geplanten 17 Milliarden Euro an Investitionen in neue Stromkapazitäten in den USA werden nach Darstellung von CEO Markus Krebber noch überwiegend in Onshore-Wind-, Solaranlagen sowie Batterien fließen. Gaskraftwerke machten nur einen kleinen Anteil der Summe aus, sagte Krebber auf der Bilanzpressekonferenz: "Ich würde mal sagen, vielleicht maximal 1 Milliarde."
Der Essener Versorger hatte am Morgen angekündigt, dass knapp die Hälfte der Gesamtinvestitionen von 35 Milliarden Euro in die USA fließen werde und dass der Versorger dort künftig auch Gaskraftwerke für Spitzenlasten bauen wolle.
RWE habe viele Erneuerbaren-Standorte, wo auch eine Gasleitung vorhanden sei, so Krebber. Dort gehe es darum, den Abnehmern künftig auch eine Grundlast anbieten zu können, für die Zeiten, wo kein Grünstrom verfügbar sei und auch Batterien nicht reichten.
"Die Stromnachfrage springt so dramatisch an in den USA, dass alles, was an Erzeugungskapazität gebaut werden kann, gebaut werden muss", sagte Krebber. Die Tech-Firmen blieben dabei, dass sie für die Versorgung von Rechenzentren und Hyperscalern auf die von US-Präsident Trump geschmähten Erneuerbare setzten.
"Aber am Ende brauchen sie doch die letzten Gas-Peaker für die paar Stundentage, wo auch eine Kombination von Erneuerbaren mit Batterien nicht reicht", so Krebber. Das werde aber Zeit brauchen: "Wir fangen da erst mal ganz in aller Ruhe an und wollen unser Portfolio erweitern."
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
DJG/rio/hab
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