China: Inflation steigt wieder über ein Prozent
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1. In China ist die Inflationsrate im Oktober wieder über die Marke von einem Prozent gestiegen. Am heutigen Morgen wurde eine Inflationsrate von 1,2 % yoy gemeldet (Bloomberg-Median: 1,1 % yoy; Vormonat: 0,9 % yoy;). Wir rechnen für die kommenden Monate mit einem lediglich moderaten Anstieg der Inflation. Dies würde den Erwartungen der People’s Bank of China entsprechen, die vor zwei Tagen in einem Report für 2005 eine jahresdurchschnittliche Inflation von rund 2 % prognostiziert hatte.
2. Gefahren für die Preisstabilität entstehen vorrangig durch den hohen Ölpreis, der zu Kostendruck führen könnte. Chinas National Development and Reform Commission untersucht derzeit Möglichkeiten, die Regulierung der Kraftstoffpreise zu lockern. Hintergrund sind die Probleme, die Raffinerien wie die China Petroleum & Chemical Corporation mit der Regulierung angesichts hoher Rohölpreise haben.
3. Auch nach der Veröffentlichung der Oktober-Inflationszahlen gibt die chinesische Volkswirtschaft nach wie vor ein Bild ab, das von hohem Wachstum – für 2005 rechnen wir mit einem realen BIPWachstum von 9,4 %, für 2006 mit 8,6 % – und moderater Inflation gekennzeichnet ist. In diese Richtung deuten auch die Erzeugerpreise, die zuletzt im Oktober um 4,0 % yoy zulegten – was den geringsten Zuwachs seit mehr als anderthalb Jahren darstellte (Bloomberg-Median: 4,2 % yoy; Vormonat: 4,5 % yoy).
Quelle: DekaBank
Die DekaBank ist im Jahr 1999 aus der Fusion von Deutsche Girozentrale - Deutsche Kommunalbank- und DekaBank GmbH hervorgegangen. Die Gesellschaft ist als Zentralinstitut der deutschen Sparkassenorganisation im Investmentfondsgeschäft aktiv. Mit einem Fondsvolumen von rund 130 Mrd. Euro gehört die DekaBank zu den größten Finanzdienstleistern Deutschlands. Im Publikumsfondsgeschäft hält der DekaBank-Konzern einen Marktanteil von etwa 20 Prozent.
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