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Aktien Schweiz schließen gut behauptet - Aufsteiger Sonova fest

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  • Roche Holding AG
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  • Sonova Holding AG
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ZÜRICH (Dow Jones) - Minimal nach oben ist es am Montag an der Schweizer Aktienbörse gegangen. Der Markt konnte sich damit vom Trend der äußerst schwachen Vorwoche lösen. Im Blick standen zwei Zinsentscheidungen in dieser Woche: am Mittwoch wird die US-Notenbank den Leitzins anheben, am Donnerstag gibt die Schweizerische Nationalbank ihren Beschluss bekannt. Wegen der Unsicherheit über die Höhe der Zinsschritte und die begleitenden Aussagen zeigten sich die Anleger zurückhaltend. Mit einer leichten Erholung an der Wall Street drehte der Leitindex SMI indes ins Plus. Neben der Fed wird in dieser Woche noch eine Reihe weiterer Notenbanken über den Leitzins entscheiden, so die Bank of England und die Bank of Japan.

Eine weitere Anhebung durch die Fed um 75 Basispunkte wird am Markt weitgehend erwartet, es herrscht allerdings etwas Verunsicherung, ob sie nicht doch zu einem noch größeren Zinsschritt um 100 Basispunkte greift, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Die deutlichen Zinsanhebungen der Notenbanken, nicht nur der Fed, könnten eine globale Rezession zur Folge haben - vor einer solchen hatte die Weltbank am vergangenen Freitag gewarnt.

Der SMI gewann 0,1 Prozent auf 10.617 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 11 Kursgewinner und 9 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 26,49 (zuvor: 96,58) Millionen Aktien.

Erstmals wurden im SMI Sonova gehandelt. Die Aktie verteuerte sich um 2,7 Prozent. Sonova haben SGS aus dem Leitindex verdrängt, deren Titel um 2,8 Prozent nachgaben.

Uneinheitlich tendierten die Indexschwergewichte. Während Nestle (+1 %) den SMI stützte, kam von Roche (-1,3 %) Druck. Novartis zeigten sich leicht im Plus.

Auch Finanzwerte liefen in unterschiedliche Richtungen. Credit Suisse verloren 0,2 Prozent, UBS gewannen 0,1 Prozent, Swiss Re gaben 0,9 Prozent ab und Zurich Insurance stiegen um 0,8 Prozent.

Technologiewerte wurden abverkauft. AMS-Osram verbilligten sich um 1,2 Prozent und Logitech um 1 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/ros

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